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(23.05.18) Ein typisch rheinisches Gemüse hat im Moment Hochsaison: Rübstiel. Obwohl das Gemüse mittlerweile fast ganzjährig angeboten wird, ist traditionell im Frühsommer die Hochsaison für Rübstiel. Da das Gemüse, das auch Stielmus genannt wird, im Freilandanbau früher eines der ersten Gemüse war, das erntereif war, wird es traditionell auch zu dieser Jahreszeit verzehrt, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S.Weis

Rübstiel lässt sich gut zu einem deftigen Eintopf verarbeiten. Dazu werden Blattstiele und junge Blätter in Streifen geschnitten und mit Kartoffeln, Brühe und etwas Geräuchertem gekocht. Aber auch „gut bürgerlich“ mit Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln gemischt ist eine traditionelle Zubereitungsart. Auch hier wird Mettwurst oder Speck hinzugefügt.

Mittlerweile hat Rübstiel aber auch Einzug in die gehobene Küche gefunden. Das Gemüse wird schonend gegart als Beilage zu Fisch oder Kurzgebratenem gereicht. Zarte Stiele können auch als Salat in Kombination mit Früchten, wie Erdbeeren, Äpfel oder Orangen verzehrt werden.

Rübstiel hat einen kräftigen Geschmack, der durch Senföle hervorgerufen wird. Er ist eng verwandt mit den Kohlarten. Wichtige Inhaltsstoffe sind die Mineralien Kalium und Calcium sowie die Vitamine A und C.

In früheren Zeiten war Rübstiel stark behaart. Durch eine intensive Züchtungsarbeit ist es gelungen, die unangenehme Behaarung zu entfernen.

Rübstiel sollte möglichst frisch verzehrt werden. Die zarten Blätter und Stiele welken schnell. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch kann Rübstiel nur etwa 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.