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(11.07.18) Hobbygärtner werden es wissen: Bei Trockenheit kümmert das Gemüse im eigenen Garten vor sich hin. Aus diesem Grund sind die rheinischen Gemüseerzeuger derzeit stark beschäftigt. Denn die Gemüsefelder müssen bei der momentan herrschenden Trockenheit regelmäßig bewässert werden. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Damit Gemüse knackig und frisch geerntet werden kann, muss den Pflanzen genügend Wasser zur Verfügung stehen. Ansonsten welken die Blätter und Salat, Kohl und Co. versuchen über eine vorzeitige Blüte und das Bilden von Samen ihre Art zu erhalten. Der Salat „schießt“ in die Höhe, bevor er einen festen Kopf gebildet hat. Blumenkohl oder Brokkoli bilden ebenfalls frühzeitig Blüten, obwohl die übliche Größe der „Blume“ längst nicht erreicht ist.

Damit dies nicht geschieht und die Verbraucher jederzeit volle Gemüseregale im Handel finden, laufen Tag und Nacht die Beregnungsmaschinen. Dies ist mit einem hohen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden. Wer aber frisches Gemüse in guter Qualität ernten will, darf diesen Aufwand nicht scheuen.

Die Gemüseerzeuger im Rheinland sind in der glücklichen Situation, dass sie in der Regel Wasser für die Beregnung über Brunnen aus dem Grundwasser fördern dürfen. Ihnen sind sogenannte „Wasserrechte“ zugeteilt worden, die es ihnen gestatten, bestimmte Wassermengen dem Grundwasser zu entnehmen. Da in unseren Breiten Wasser in ausreichender Menge und guter Qualität zur Verfügung steht, ist dies kein Problem. Der natürliche Wasservorrat, das Grundwasser, wird im Laufe des Jahres durch Regenfälle und die Versickerung von Wasser im Boden wieder aufgefüllt.

Von daher muss sich also niemand darüber Gedanken machen, dass das Trinkwasser im Rheinland wegen der Bewässerung der Gemüsefelder knapp werden könnte.