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(10.10.18) Wenn die Temperaturen niedriger werden, wird es wieder Zeit für leckere Eintöpfe. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20180926

Foto: S. Weis

Gerade bei nasskalter Witterung wärmen Eintöpfe. Ein weiterer großer Vorteil: In ihnen kann alles verarbeitet werden, was Haus und Hof, Kühlschrank und Speisekammer hergeben.

Grundlage für einen Eintopf ist eine gute Brühe. Egal ob auf Gemüse- oder Fleischbasis her-gestellt, man benötigt auf jeden Fall Suppengemüse. Sellerie, Möhren, Porree und Wurzelpetersilie sind dafür eine gute Grundlage. Sie werden mit Wasser, Salz, Gewürzen und je nach Geschmack auch mit Fleisch oder Knochen zum Auskochen aufgesetzt. Ist die Brühe erst einmal fertig, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nahezu alle Gemüsearten, mit Ausnahme der Salate, eignen sich für die Zubereitung von Eintöpfen. Da die Zutatenliste so variabel ist, können die Geschmacksrichtungen des Eintopfs ebenfalls sehr vielfältig werden. So sind Klassiker wie der Möhreneintopf oder die Rheinische Bohnensuppe genauso möglich wie „Eigenkompositionen“ ganz nach dem Gusto des Kochs oder der Köchin.

Um die Vitamine im Gemüse zu erhalten, sollte der Eintopf nicht zu lange gekocht werden. Die im Gemüse enthaltenen Mineralstoffe bleiben dem Konsumenten erhalten, da die Koch-flüssigkeit ja mit gegessen wird. So wird dem eigenen Körper in jedem Falle etwas Gutes getan, wenn man einen Eintopf verzehrt.

Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Majoran oder Bohnenkraut geben dem Eintopf die richtige Würze und runden den Geschmack ab.

Übrigens: Viele Eintöpfe schmecken nach dem Aufwärmen noch besser.