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(06.02.19) Sauerkraut ist gerade in den Wintermonaten bei den Verbrauchern überaus beliebt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Traditionell gehört es zu Kassler und Kartoffelpüree, zu Eisbein, Schweinebraten oder auch zur Bratwurst. Aber Sauerkraut kann viel mehr. Roh als Salat, als Suppe, Auflauf oder zu gebratenem Fisch, Sauerkraut hat in den vergangenen Jahren viele neue Verwendungsmöglichkeiten erlangt. Dabei steht nicht mehr nur die deftige Küche im Vordergrund.

Wer das milchsauer vergorene Gemüse verzehrt, tut seinem Körper etwas Gutes. Sauerkraut enthält viel Vitamin C und trägt so zur Stärkung des Immunsystems bei. Es ist darüber hinaus reich an Ballaststoffen und wirkt deshalb anregend für den Darm. Rohes Sauerkraut wirkt probiotisch und fördert mit seinem hohen Anteil an Milchsäurebakterien die Gesundheit der Darmflora.

Für die Herstellung von Sauerkraut wird Weißkohl milchsauer vergoren. Die Kohlköpfe werden geputzt, der Strunk wird ausgebohrt. Anschließend werden die Kohlköpfe gehobelt und mit Salz vermischt. Die Gärung findet unter Luftabschluss statt. Anschließend wird das Sauerkraut in Dosen oder Folienbeutel abgefüllt und kann damit über einen langen Zeitraum gelagert werden. Verbraucher können das Gemüse also sehr gut auf Vorrat einkaufen.

Für besonders Eilige bietet der Handel auch bereits fertig zubereitetes Sauerkraut an, das nur noch erwärmt werden muss. Für die traditionelle Zubereitung von frischem Sauerkraut werden in jedem Falle Salz, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt und Zwiebeln verwendet. Je nach Geschmack werden Speck, Äpfel, Ananas, Wein oder Champagner hinzugegeben. Bei den moderneren Verwendungsmöglichkeiten ist die Vielfalt der Zutaten noch wesentlich größer.