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(13.03.19) Im Rheinland wurde der erste Spargel gestochen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

In einigen Gewächshäusern und auf beheizten Flächen im Rheinland wird das königliche Gemüse bereits wieder geerntet. Bei der „Heizung“ der Flächen handelt es sich um Abwärme von Industriebetrieben oder Kraftwerken. Diese Wärme dient zur Erwärmung des Wassers, das in Rohren durch die Felder geleitet wird und so den Boden frühzeitig erwärmt. Würde die Abwärme nicht für die Beheizung der Flächen genutzt, würde sie ungenutzt in die Atmosphäre entweichen.

Wann die Spargelernte auf den unbeheizten Flächen beginnt, ist derzeit nicht absehbar. Die momentane kühlere Witterung bremst das Wachstum der Spargelstangen. Die Erzeuger haben die Spargeldämme mit Folien abgedeckt, die auf der einen Seite weiß, auf der anderen Seite schwarz gefärbt sind. In vielen Spargelbeständen liegt derzeit die schwarze Seite der Folie nach oben, um die Wärme zu speichern.

Schwerpunkte des rheinischen Spargelanbaus liegen am Niederrhein, rund um Walbeck und im Raum Brüggen, im südlichen Rheinland rund um Bornheim und im Raum Dormagen. Aber auch in allen anderen Regionen des Rheinlands mit Ausnahme der Höhengebiete wächst Spargel.

Frischen Spargel erkennt man an den feuchten Schnittstellen und am Quietschen, wenn man Spargelstangen aneinander reibt. Spargel sollte möglichst frisch verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch kann er im Kühlschrank wenige Tage aufbewahrt werden.

Mit jedem warmen Tag wird das Spargelangebot in den kommenden Wochen zunehmen. Die Verbraucher können sich also auf das „weiße Gold“ aus dem Rheinland freuen.

Eine Liste mit direktvermarktenden Spargelerzeugern finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes Rheinischer Obst und Gemüsebauer unter www.provinzialverband.de.