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(03.04.2019) Wenn in den kommenden Tagen die Obstblüte beginnt, hoffen die Obstbauern auf günstige Witterung, damit Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Co. die Blüten der verschiedenen Obstarten befruchten. Denn ohne Insekten, die die Bestäubung der Blüten übernehmen, gäbe es kein Obst, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Viele Obstbauern kooperieren mit Imkern, die Ihre Bienenvölker während der Obstblüte in die Obstanlagen bringen. Die Obstblüte ist für die Honigbienen eine wichtige Frühjahrstracht, die Obstbauern profitieren von den Bestäubungsaktivitäten der Bienen. So können alle Beteiligten großen Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen.

Da Honigbienen erst ab Temperaturen von ca. 12°C fliegen, diese Temperaturen während der Blüte aber nicht immer erreicht werden, fördern viele Obstbauern in ihren Obstanlagen andere Bestäuberinsekten. Sie stellen Insektenhotels auf, pflanzen Blühsträucher oder säen Blühstreifen ein, in denen die wild lebenden Insekten Nahrung finden und nisten können. Denn Wildbienen und Hummeln fliegen bereits bei niedrigeren Temperaturen.

Verzehrt werden die dicken Blattstiele der Rhabarberpflanze. Sie enthalten zahlreiche Vitamine und die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Calcium. Fruchtsäuren und Oxalsäuren verursachen den säuerlichen Geschmack. Es empfiehlt sich, Rhabarber gemeinsam mit Milchprodukten zu verzehren. Das in Milchprodukten enthaltene Calcium bindet die Oxalsäure.

Biodiversität spielt im Obstbau eine große Rolle. Durch die Förderung von Nützlingen kann der Befall mit Schädlingen reduziert werden. Sitzstangen bieten Greifvögeln Ansitzmöglichkeiten bei der Suche nach Mäusen. Steinhaufen geben Mauswieseln Rückzugsmöglichkeiten.

Doch zunächst hoffen die rheinischen Obsterzeuger auf günstige Witterung während der Obstblüte.