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(10.07.2019) Wer frische Erbsen liebt, kommt jetzt voll auf seine Kosten. Denn auf den rheinischen Gemüsefeldern hat die Erbsenernte begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Im vergangenen Jahr wurden Erbsen im Rheinland auf einer Fläche von fast 1.700 ha angebaut. Der überwiegende Teil wird zu Konserven oder Tiefkühlgemüse verarbeitet. Nur ein kleiner Anteil der Erbsen gelangt – noch in den Schoten – auf den Frischmarkt. Denn nur wenige Verbraucher machen sich die Mühe, die Erbsen selbst zu palen. Gerade Familien mit Kindern sollten dieses aber einmal tun, um den Kindern zu zeigen, wie viel Mühe die Ernte der Hülsenfrüchte macht. Eine solche Erfahrung kann die Wertschätzung für das Gemüse deutlich erhöhen.

Allerdings sind frische Erbsen auch ein besonderer Genuss. Die grünen Früchte können genau wie tiefgefrorene Erbsen überaus vielfältig verwendet werden. Als Gemüsebeilage, in Salaten oder Suppen, Aufläufen oder auch roh als Snack zwischendurch geben Erbsen eine gute Figur ab.

Erbsen sind reich an Proteinen und Ballaststoffen. Außerdem enthalten sie verschiedene Vitamine der B-Gruppe und die Mineralstoffe Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Zink.

Die Schale bietet den Erbsen Schutz vor äußeren Einflüssen. Nach dem Auslösen der Erbsen aus der Schale sollten sie möglichst schnell weiterverarbeitet werden.

Zucker- oder Kaiserschoten zählen ebenfalls zu den Erbsen. Sie unterscheiden sich von den übrigen Erbsensorten dadurch, dass in der Schote eine pergamentartige Haut fehlt, die nicht mit verzehrt werden kann. Allerdings werden Zucker- und Kaiserschoten aufgrund des hohen Arbeitszeitbedarfs für die Ernte nur selten in Deutschland angebaut.