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(04.09.2019) Auch im September werden im Rheinland frische Busch- und Stangenbohnen geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Die grünen und gelben Hülsenfrüchte werden oft unterschätzt. Sie werden vor allem als Salat, im Eintopf oder eingewickelt in Speck verzehrt. Bohnen passen sehr gut zu Lammbraten oder anderen Schmorgerichten. Aber auch zu Fisch harmoniert das Gemüse sehr gut.

Viele Gerichte mit Bohnen lassen sich gut vorbereiten und sind deshalb gut geeignet, wenn Gäste kommen. Dies trifft für den Salat genauso zu wie für den Eintopf oder Bohnen im Speckmantel, die bis auf das Braten schon Stunden vorher vorbereitet werden können.

Zu Bohnen passen sehr gut andere Gemüsearten, wie Zwiebeln oder Tomaten, und auch frische Kräuter. Hier bieten sich Petersilie, Schnittlauch, aber natürlich auch Bohnenkraut an.

Bohnen werden nach ihrer Wuchsform in Busch- und Stangenbohnen unterschieden. Während Buschbohnen niedrig bleiben, ranken Stangenbohnen mehrere Meter lang und benötigen daher Stangen oder Schnüre, an denen sie entlangwachsen können. Bei beiden Typen gibt es grüne und gelbe Sorten, die sogenannten Wachsbohnen. Die Länge der Hülsen kann sowohl bei Busch- als auch bei Stangenbohnen kurz oder lang sein.

Bohnen können in einem Folienbeutel einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Geputzt und geschnitten können sie auch eingefroren werden. Klassische Formen der Haltbarmachung sind das Einkochen oder im Rheinland auch die milchsaure Gärung als „Schnippelbohnen“. Ein großer Teil der auf rheinischen Äckern angebauten Buschbohnen wird von Verarbeitungsbetrieben in Gläser eingekocht.

Busch- und Stangenbohnen dürfen niemals roh verzehrt werden, denn sie enthalten die giftige Blausäure. Durch das Erhitzen verflüchtigt sich dieser giftige Inhaltsstoff. Häufig wird Bohnen nachgesagt, schwer verdaulich zu sein. Dies trifft aber vor allem für die reifen Bohnenkerne und nicht für die Hülsen zu.