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(16.04.2020) Die rheinischen Obstbauern haben mit der Ernte der ersten Erdbeeren in Gewächshäusern begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Bundesweit ist das Rheinland führend bei der Verfrühung von Erdbeeren. Die Anbaufläche von Erdbeeren in Gewächshäusern beträgt fast 20 ha. Wesentlich mehr Erdbeeren werden in Folientunneln angebaut. Mit jedem warmen Tag wird die Erntemenge jetzt größer werden, sodass sich die Verbraucher auf Erdbeeren aus regionalem Anbau freuen können.

Der Anbau in Gewächshäusern und Folientunneln hat gegenüber dem Freilandanbau Vorteile. Die Früchte sind vor Feuchtigkeit geschützt, so dass der Pilzbefall verringert wird und Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln eingespart werden können. Da die Früchte weder Wind noch Wetter ausgesetzt sind, besitzen sie eine hervorragende Qualität.

Das Kulturverfahren im geschützten Anbau ist sehr aufwendig und kostenintensiv. Daher müssen die Erdbeeren auch einen höheren Preis erzielen als Freilanderdbeeren. Die heimischen Früchte sind aufgrund ihres deutlich besseren Geschmacks aber auch einen höheren Preis wert als die Importware. Aufgrund der kurzen Transportwege können andere Sorten angebaut werden, die vor allem auf Geschmack und nicht auf Festigkeit der Früchte ausgewählt werden.

Durch den Anbau von Erdbeeren im Unterglasanbau kann die Erdbeersaison von etwa Mitte April bis in den Dezember verlängert werden. So gelingt es, ein kontinuierliches Angebot aus regionalem Anbau auf den Markt zu bringen.

Bis die Erdbeerernte im Freiland beginnt, wird es aber noch einige Zeit dauern.