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(22.04.2020) Schnittlauch zählt zu den beliebtesten Küchenkräutern der Deutschen. Die grünen Halme des Krauts passen nicht nur zu vielen Gerichten, sondern sind auch sehr gesund, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Denn sie sind reich an Vitamin C, B2 und Eisen. Wie alle Laucharten wirkt auch Schnittlauch antibakteriell, harntreibend und verdauungsfördernd.

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Foto: Sabine Weis

Schon jetzt kann Schnittlauch von den rheinischen Gemüsebaubetrieben im Freiland geerntet werden. So werden die mehrjährigen Schnittlauchpflanzen etwa 5 mal im Jahr geerntet. Dabei werden die Blütenstängel aussortiert, denn sie sind holzig und eignen sich nicht für den Verzehr.

Üblicherweise wird der geerntete Schnittlauch gebündelt vermarktet. Viele Betriebe bieten den Verbrauchern aber auch Schnittlauch in Töpfen an, der ab Mitte Mai in den Hausgarten ausgepflanzt werden kann.

Schnittlauch ist vielseitig einsetzbar und verleiht Quark, Dips und Salatdressings die nötige Würze. Aber auch herzhafte Pfannkuchen, Quiches, Kräuter-Pestos oder Suppen können mit den Halmen des Schnittlauchs verfeinert werden. Die in feine Röllchen geschnittenen Halme eignen sich hervorragend zum Garnieren. Werden die ganzen Halme blanchiert, können sie zum Verschnüren von Gemüsepäckchen genutzt werden.

Schnittlauch sollte möglichst frisch verzehrt werden. Er eignet sich nicht für eine längere Lagerung. Allerdings kann das Kraut in feine Röllchen geschnitten eingefroren und dann später zu Speisen hinzugegeben werden.

Wer Schnittlauch im Hausgarten anbaut, kann die violetten Blüten, die in den kommenden Wochen erscheinen, zum Garnieren von Speisen benutzen.