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(08.07.2020) Im Rheinland werden wieder frische Himbeeren geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: Sabine Weis

Noch bis zu den ersten Frösten werden die Beeren täglich frisch geerntet. Derzeit sind die sogenannten Sommerhimbeeren reif, ab August folgen dann die Herbsthimbeeren, die bis weit in den Herbst hinein ständig reifen.

Himbeeren sind sehr empfindliche Früchte. Aus diesem Grund sollten die Verbraucher auf ein Waschen der Himbeeren verzichten. Auch eine längere Lagerung im Kühlschrank sollte unbedingt vermieden werden. Besser ist es da, die Himbeeren zu konservieren. Die Früchte können eingefroren oder zu Gelee, Konfitüre, Saft oder Likör verarbeitet werden.

Auch die rheinischen Obsterzeuger wenden besondere Kulturverfahren an, weil die Früchte so empfindlich sind. So muss ein Benetzen der Früchte mit Regen vermieden werden, da ansonsten ein Befall mit Schadpilzen kaum zu vermeiden ist. Deshalb werden Himbeeren überwiegend unter sogenannten „Regenkappen“ angebaut. Eine Überdachung schützt die Himbeerfrüchte vor Regen. Da aber auch viele tierische Schädlinge gerne Himbeeren befallen, werden viele Bestände mittlerweile komplett eingenetzt. Dies schützt auch vor der Kirschessigfliege, einem aggressiven Schädling, der aus Asien stammt und sich mittlerweile auch in Deutschland breit macht. Durch die von den Obsterzeugern ergriffenen Schutzmaßnahmen kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert werden.

Die Verbraucher können sich in den kommenden Monaten auf leckere Kuchen und Desserts mit heimischen Himbeeren freuen. Aber Himbeeren schmecken auch „sauer“ ausgezeichnet. So ist ein selbstgemachter Himbeeressig ein Genuss. Dazu einfach Himbeeren in ein verschließbares Glas füllen und mit einem guten Weinessig übergießen. Nach einigen Wochen kann ein leckerer Himbeeressig abgefiltert werden. Dieser Essig passt beispielsweise hervorragend zu Feldsalat.