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(19.08.2020) Auch wenn die Temperaturen es noch nicht erahnen lassen: der Herbst ist nahe! Untrügliche Zeichen für den nahenden Herbst sind die abgeernteten Getreidefelder, die beginnende Apfelernte und nicht zuletzt die Ernte der ersten Kürbisse. So haben die rheinischen Gemüseerzeuger in den letzten Tagen mit der Kürbisernte begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Was viele Verbraucher verwundern mag: Kürbisse sind botanisch gesehen Beerenfrüchte. Dies mag man kaum glauben, aber aufgrund des Aufbaus der Früchte zählen Kürbisse und die eng verwandten Gurken und Zucchini zu den Beeren.

Bis weit in das Frühjahr hinein können in den kommenden Monaten die leuchtend orangefarbenen Früchte zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Kürbissuppe oder ­
-püree, eine Konfitüre vom Kürbis oder süßsauer eingelegte Kürbiswürfel sind weithin bekannt. Aber Kürbisse können mehr! Als Zutat für ein süßes oder herzhaftes Gebäck, als ganzes im Backofen gegart oder Kürbisspalten mit Feta gratiniert, und, und, und…

Kürbisse können mit vielen Obst- und Gemüsearten, Gewürzen und Kräutern kombiniert werden. Da die Früchte relativ wenig Eigengeschmack haben, bietet sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, die dafür sorgen, dass Kürbis nie langweilig wird.

Im Lebensmitteleinzelhandel ist häufig die Sorte Hokkaido zu finden. Diese Kürbisse können mit Schale verzehrt werden und müssen nicht geschält werden. Es gibt aber eine Vielzahl weiterer Kürbissorten, die sich hervorragend für den Verzehr eignen. Hierzu zählen etwa Butternut, Muskatkürbis oder Spaghettikürbis.

Bei den Zierkürbissen ist die Sortenvielfalt schier unerschöpflich. Zierkürbisse eignen sich aber nicht für den Verzehr. Denn sie enthalten das giftige Cucurbitacin. Verbraucher können relativ einfach erkennen, ob es sich um Speise- oder Zierkürbisse handelt. Schmecken die Kürbisse bitter, handelt es sich um Zierkürbisse, die auf keinen Fall verzehrt werden sollten.