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(04.11.2020) Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und wird jetzt wieder frisch von rheinischen Äckern geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Die Rosenkohlernte beginnt im Oktober und geht bis etwa Februar/März. Üblicherweise werden die bis zu ein Meter hohen Rosenkohlpflanzen über dem Boden abgeschnitten. Anschließend werden die „Rosen“, die Knospen in den Blattachseln, abgepflückt. Dieser Arbeitsschritt erfolgt in der Regel maschinell. Denn das Abpflücken ist sehr arbeitsaufwendig und gerade bei nasskalter Witterung eine unangenehme Arbeit.

Rosenkohl polarisiert. Während ihn die einen lieben, hassen die anderen das Kohlgemüse. Dabei passt Rosenkohl hervorragend zu Wildgerichten, Geflügel oder Schmorbraten. Ein Gemüseeintopf kann bereits mit einer kleinen Menge Rosenkohl geschmacklich aufgewertet werden. Auch als Gratin oder als Grundlage für eine Suppe eignet sich Rosenkohl sehr gut. In der gehobenen Küche werden die einzelnen Blätter des Rosenkohls von den Rosen abgelöst und in der Pfanne geschwenkt. Dies verursacht zwar viel Arbeit, lohnt sich geschmacklich aber auf jeden Fall.

Die Verarbeitung von frischem Rosenkohl ist etwas aufwendig, lässt das Gemüse geschmacklich aber besonders intensiv zur Geltung kommen. Zum Putzen werden die äußeren Deckblätter entfernt und der Strunk wird kreuzweise eingeschnitten. Dies sorgt dafür, dass die Röschen gleichmäßig garen. Nach dem Einkauf sollte frischer Rosenkohl möglichst innerhalb kurzer Zeit verbraucht werden, da die Deckblätter schnell gelb werden und welken. Eine kurzfristige Lagerung an einem kühlen Ort ist möglich. Nach dem Putzen und Blanchieren eignet sich das Gemüse sehr gut zum Einfrieren.

Der Verzehr von Rosenkohl ist überaus gesund. Neben den Vitaminen B1, B2, C und dem Provitamin A sind Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium und Eisen enthalten.