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(12.04.17) Es ist nicht selbstverständlich, aber umso erfreulicher: Zu Ostern können die Verbraucher in diesem Jahr rheinischen Spargel verzehren. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Mehrere Faktoren kommen zusammen, sodass es in diesem Jahr endlich wieder klappt: Ostern liegt vergleichsweise spät und die hohen Temperaturen der letzten Wochen haben dazu geführt, dass die Spargelernte früh beginnt. Und so können die Verbraucher an den Ostertagen nach Herzenslust schlemmen und das königliche Gemüse genießen.

Mittlerweile wird fast im gesamten Rheinland Spargel angebaut. Die traditionellen Anbaugebiete liegen in den Kreisen Kleve und Viersen, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Rhein-Sieg-Kreis. Da es gerade beim Spargel auf die Frische ankommt, sind kurze Transportwege ein wichtiges Argument für den Spargelkauf direkt beim Erzeuger. So kann das Gemüse innerhalb weniger Stunden vom Feld auf den Teller kommen.

Wer die weißen Stangen frisch einkauft, kann sie in ein feuchtes Tuch eingeschlagen einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig ist aber eine ununterbrochene Kühlkette.

Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man die Stangen aneinander reibt. Die Schnittstellen sollten hell und noch feucht sein.

Der Geschmack des in diesem Jahr gestochenen Spargels ist im Übrigen ausgesprochen gut. Der lange Spätsommer des Jahres 2016 hat dafür gesorgt, dass die Spargelpflanzen viel Zucker in die Wurzelstöcke eingelagert haben. Dieser Zucker sorgt jetzt für den guten Geschmack.

Spargelerzeuger in Ihrer Nähe finden Sie im Internet unter www.provinzialverband.de.