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(29.11.17) Während gerade ältere Menschen auf Grund schlechter Erfahrungen aus den Kriegsjahren noch immer genug von ihnen haben, entdecken immer mehr jüngere Verbraucher Steckrüben als wohlschmeckendes und gesundes Wintergemüse. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Steckrüben sind überaus gesund. Mineralien wie Kalium, Calcium und Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Beta-Carotin sind wesentliche Inhaltsstoffe des Gemüses. Es ist darüber hinaus ballaststoffreich und trotz eines relativ hohen Traubenzuckergehaltes kalorienarm.

Aber es kommt nicht nur auf die guten Inhaltsstoffe an: Steckrüben schmecken auch gut. Während sie in früheren Zeiten fast ausschließlich als Eintopf zubereitet wurden, hat man sie mittlerweile als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch entdeckt. Dabei wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. Es lässt sich relativ schnell mit etwas säurehaltiger Flüssigkeit, zum Beispiel einem Fruchtsaft, dünsten. Steckrüben bilden aber auch eine Grundlage für eine leckere Cremesuppe oder schmecken im Auflauf gut. Wenig bekannt ist bisher die Verwendung als Rohkostsalat oder als Snack für zwischendurch.

Die Vorbereitung des Gemüses ist sehr einfach. Die Rüben müssen nur geschält werden und können dann in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

Vor dem Austrocknen in einem Folienbeutel geschützt können die Rüben bei kühler Lagerung über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden. Sind Steckrüben angeschnitten, empfiehlt es sich, die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abzudecken. Aber auch dann lassen sich die gelben oder violetten Rüben noch mehrere Tage aufbewahren.