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Warum bewässern wir?

Eine regelmäßige Versorgung von Obstkulturen mit Wasser stellt eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen im Obstanbau dar, da nur so ein gutes Wachstum und eine sichere Obstproduktion gewährleistet ist.

Ziel ist es, die Wassermenge auszugleichen, die durch die natürlichen Niederschläge nicht gedeckt werden. Der Wasserbedarf errechnet sich aus:

  • Temperatur bzw. lokalem Klima
  • dem natürlichen Niederschlag und dessen Verteilung im Jahresverlauf
  • der Obstart und der Anbaumethode
  • den vorherrschenden Bodenverhältnissen
  • der Bodenpflege sowie der Geländegestaltung

Wie funktioniert das?

Der Einsatz einer Zusatzbewässerung im Obstanbau sorgt für eine gleichmäßige, höhere Produktion und Qualität und sichert somit eine kontinuierliche Belieferung der Verbraucher mit heimischem Obst. Bewässerungsanlagen erfüllen im Obstanbau sehr unterschiedliche Ziele. Die am meisten eingesetzte Art stellt die Tropfbewässerung dar, nicht nur weil sie besonders wassersparend eingesetzt werden kann, sondern weil man diese Bewässerungsform recht leicht automatisieren kann. Feuchtsensoren messen den Wassergehalt des Bodens, steuern die Start-, Stop- und Bewässerungszeiten der einzelnen Kulturen. Über solche Anlagen lassen sich die Pflanzen auch sehr gezielt mit Nährstoffen in kleinsten Dosen versorgen. Eine sehr genaue Art der Düngung, die hilft Nährstoffverluste zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Pflanzen während der Bewässerung nicht nass werden. Somit werden Pilzerkrankungen der Blätter und Früchte gezielt verringert. Eine weitere, aber sehr spezielle Art der Beregnung in Obstanlagen stellt die Frostschutzberegnung dar. In vielen Anbaugebieten Deutschlands sind die Obstblüten und jungen Früchte durch Spätfröste gefährdet. Durch Über- bzw. Unterkronenberegnung kann diese Gefahr gemindert/verhindert werden. Um Blüten oder junge Früchte zu schützen, werden die Pflanzen während des Frostereignisses ( Nachtfröste im Frühling ) mit Wasser besprüht. Wenn das Wasser auf den Pflanzen/ unter den Pflanzen gefriert, entsteht Energie in Form von Erstarrungswärme. Diese Energie reicht meist aus die Blüten- und Fruchtorgane vor dem Zelltod zu schützen. Beregnet wird so lange in den Morgen hinein, bis das Eis der Frostnacht komplett von den Bäumen abgetaut ist. Diese spezielle Form der Bewässerung ist nur in Gebieten möglich, in denen es ausreichend verfügbare und bezahlbare Wassermengen gibt. Bei der Bewässerung von Obstkulturen ist stets mit Augenmaß vorzugehen. Ein zu kurz an Wasser verursacht erhebliche Pflanzenschäden, aber auch ein zu viel kann Obstkulturen sehr stark schädigen. Neben ausgereifter Technik ist hier immer noch der Gärtner gefragt, der mit Sachverstand und Erfahrung den Wasserbedarf seiner Kulturen steuert.

Eine wassersparende Möglichkeit ist die Tropfbewässerung. Hierbei wird mit Hilfe eines Schlauchs Wasser tröpfchenweise an jede einzelne Pflanze abgegeben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Pflanzen während der Bewässerung nicht nass werden. Somit wird Pilzerkrankungen vorgebeugt.

Feuchtesensoren messen den Wassergehalt des Bodens und steuern so die bedarfsgerechte Bewässerung der Pflanzen.

 

Eine weitere Art der Bewässerung stellt die Überkronenberegnung dar. Mit ihr kann sowohl Frostschutz betrieben als auch Sonnenbrand vorgebeugt werden.