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(24.11.2021) Viele Verbraucher kennen das Problem: Man hat mehr Äpfel eingekauft als man eigentlich wollte, die Äpfel liegen in der warmen Wohnung, schrumpeln vor sich hin und werden meh-lig. Oder aber der eigene Apfelbaum hat solche Mengen an Ertrag gebracht, dass man kaum Herr über die Äpfel wird. Dass solche Probleme nicht auftreten müssen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: Sabine Weis

Durch eine richtige Lagerung können Äpfel über einen längeren Zeitraum frisch und knackig gehalten werden. Äpfel sollen unbedingt kühl gelagert werden. Für kleinere Mengen ist das Gemüsefach oder die „0 Grad Zone“ im Kühlschrank ideal. Für größere Mengen empfehlen sich Orte, bei denen die Temperatur möglichst niedrig ist. Hierzu zählen ein kühler Keller, eine frostfreie Garage oder auch ein Standort im Freien ohne direkte Sonneneinstrahlung. Aller-dings ist darauf zu achten, dass die Äpfel frostfrei gelagert werden. Die Früchte sollten mög-lichst einlagig in Kisten oder Kartons aufbewahrt werden, ohne dass sich die Früchte berühren. Durch regelmäßige Überprüfung der Früchte und Entfernung erkrankter oder fauler Äpfel kann die Ansteckung weiterer Früchte verhindert werden.

Neben der Temperatur ist auch die Luftfeuchtigkeit eine wichtige Komponente bei der Lage-rung von Äpfeln. Äpfel scheiden Feuchtigkeit aus, was sich äußerlich im Schrumpeln zeigt. Um die Verdunstung zu verhindern, empfiehlt sich eine Lagerung in Folienbeuteln. Allerdings sollten einige wenige Löcher im Beutel vorhanden sein, um Schwitzwasser, das bei Tempera-turunterschieden entsteht, entweichen zu lassen.

Am Günstigsten ist es natürlich, die Äpfel zügig zu verbrauchen. Die eingekauften Mengen sollten nicht zu groß sein, denn die rheinischen Obsterzeuger halten stets frischen Nachschub in optimaler Qualität für die Verbraucher bereit. Eine Liste mit direktvermarktenden Obsterzeugern finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de.

 

 

 

 

 

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