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(15.12.2021) Bekannt sind die cremefarbenen Wurzeln vor allem als Suppengemüse. So geben sie jeder Brühe einen intensiven Geschmack. Dabei können die Wurzeln weitaus mehr: fein geraspelt im Rohkostsalat, in Eintöpfen, zusammen mit Kartoffeln in einem Püree, in Mischgemüsen oder auch in dünnen Scheiben roh zu einem herzhaften Brotbelag schmeckt das vielseitige Gemüse überaus lecker. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: Sabine Weis

Der Verzehr von Wurzelpetersilie ist zudem ein gesunder Genuss. Die Wurzeln enthalten Calcium, Eisen, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure. Außer-dem sind ätherische Öle enthalten, die für den intensiven Geschmack verantwortlich sind.

Wurzelpetersilie lässt sich in einem Folienbeutel mehrere Tage bei niedrigen Temperaturen lagern. Sind die Wurzeln angeschnitten, sollte die Schnittstelle mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Die geputzten Wurzeln können – in passenden Stücken für den späteren Verwendungszweck geschnitten – sehr gut eingefroren werden.

Vom Äußeren her kann Wurzelpetersilie leicht mit Pastinaken verwechselt werden. Ein untrügliches Unterscheidungsmerkmal ist der Blattansatz, der bei der Wurzelpetersilie einen kleinen „Hügel“ bildet, während er bei der Pastinake etwas eingesunken ist. Geschmacklich unterscheiden sich die beiden Wurzelgemüse sehr stark. Denn die Wurzelpetersilie besitzt den typischen Petersiliengeschmack, wohingegen Pastinaken ähnlich wie Möhren schmecken.

Die Beliebtheit von Wurzelpetersilie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind die leckeren Wurzeln jetzt in vielen Obst- und Gemüseabteilungen verfügbar.

 

 

 

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