PVlogo1

(11.05.2022) Zu einem der ersten Gemüse, die im Freiland geerntet werden, zählt Rübstiel. Das typisch rheinische Gemüse hat jetzt Saison, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

PV-news/20180523.jpg

Foto: Sabine Weis

Rübstiel, der auch Stielmus genannt wird, wird regional nur sehr eng begrenzt angebaut. Außerhalb Nordrhein-Westfalens kennt man das zarte Gemüse kaum. Verzehrt werden die Blattstiele und jungen Blätter, die in Streifen geschnitten werden. Klassisch wird aus dem Stiel ein deftiger Eintopf zubereitet. Dazu wird der geputzte Rübstiel mit Kartoffeln, Brühe und etwas Geräuchertem gekocht. Rübstiel „gut bürgerlich“ ist eine Mischung des Gemüses mit Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln.

Das zarte Gemüse hat aber auch neue Verwendungsmöglichkeiten gefunden. Als Gemüsebeilage zu Fisch oder Kurzgebratenem, roh in einem Salat in Kombination mit frischen Erdbeeren, als Auflauf oder Belag für eine Quiche: Den Verwendungsmöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt.

Die im Rübstiel enthaltenen Senföle führen dazu, dass das Gemüse einen kräftigen Geschmack hat. Wichtige Inhaltsstoffe sind Kalium und Kalzium sowie die Vitamine A und C. Das Gemüse ist eng verwandt mit den verschiedenen Kohlarten.

Rübstiel sollte möglichst frisch verzehrt werden, da die zarten Blätter und Stiele schnell welken. Am besten schlägt man das Gemüse nach dem Einkauf umgehend in ein feuchtes Tuch ein und bewahrt es im Kühlschrank auf. Ein Verzehr sollte innerhalb von 1-2 Tagen erfolgen.

Ältere Rheinländer haben in ihrer Kindheit und Jugend teilweise schlechte Erfahrungen mit Rübstiel gemacht. Denn Blätter und Stiele waren stark behaart. Durch intensive Züchtungsarbeit ist es gelungen, die beim Verzehr unangenehme Behaarung zu entfernen. Somit können auch Personen mit einem „Kindheitstrauma“ durchaus noch einmal einen Versuch wagen und ihren „Frieden“ mit Rübstiel schließen.

 

(08.06.2022) Die Kirschernte im Rheinland hat begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Die Liebhaber der süßen Früchte kommen in den kommenden Wochen wieder voll auf ihre Kosten. Foto: Sabine Weis Die Kirschanbauer betreiben einen großen Aufwand, bis sie die leckeren Früchte ...
(08.06.2022) So langsam wird es Zeit! Wer Spargel und Rhabarber essen möchte, muss sich beeilen. Denn am 24. Juni, dem sogenannten „Spargelsilvester“ endet die Erntezeit für die beiden Gemüsearten, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Foto: Sabine Weis Die Spargel- und Rhabarberpflanzen benötigen eine ...
(01.06.2022) Infoblätter Afrikanische Schweinepest   Die Afrikanische Schweinpest (ASP) breitet sich weiter in Deutschland aus. Mittlerweile ist die Krankheit auch in Baden-Württemberg angekommen.  Die ASP wird durch den direkten Kontakt infizierter Tiere untereinander oder durch deren Kadavern, die Aufnahme von ...
(25.05.2022) Delegierte verabschieden Resolution   Auf ihrer Tagung am 24. Mai 2022 in Kempen haben die Delegierten des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer einstimmig eine Resolution verabschiedet, mit der sie auf ihre äußerst schwierige Situation aufmerksam machen. Sie richten sich damit an den ...
(25.05.2022) Im Rheinland hat die Ernte der Freilanderdbeeren begonnen. Damit beginnt jetzt für Leckermäuler endlich die Zeit köstlicher Erdbeerkuchen und -torten! Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Viele Verbraucher können es kaum erwarten, bis die Erdbeerernte in der ...
(25.05.2022) Auch wenn der eng verwandte Weißkohl als sogenanntes „Grobgemüse“ bezeichnet wird, ist der Spitzkohl ein besonders zartes und leckeres Gemüse. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Ein Angebotsschwerpunkt des Spitzkohls liegt traditionell im Frühsommer. ...
Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website, die uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.