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(21.03.13) Traditionell wird am Gründonnerstag, dem Donnerstag vor Ostern, im Rheinland Spinat gegessen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Obwohl der Name des Gründonnerstags nichts mit der Farbe „grün“ zu tun hat, sondern von einem alten Wort für weinen, nämlich „greinen“ kommt, ist es doch in vielen Familien Brauch, an diesem Tag ein grünes Gemüse zu essen. Dabei wird vor allem Spinat verzehrt, da überwinterter Spinat üblicherweise etwa um Ostern auf Feldern und Gärten frisch geerntet werden kann.

Spinat ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Gerade im Frühjahr ist er deshalb besonders wertvoll. Allerdings ist der Eisengehalt nicht so hoch, wie dies seit Jahrzehnten behauptet wird.

Spinat ist im Rheinland eine wichtige Gemüsekultur. Er wird auf einer Fläche von über 400 ha angebaut. Der überwiegende Teil des im Rheinland geernteten Spinats wird aber nicht frisch vermarktet. Er wird verarbeitet und als Tiefkühlware angeboten. Kleine Mengen kommen im Frühjahr auch aus dem Gewächshausanbau frisch auf den Tisch.

Frischer Spinat sollte möglichst schnell verarbeitet werden. Er welkt sehr rasch und hält sich am besten in einem Folienbeutel bei niedrigen Temperaturen.

Neben der traditionellen Zubereitung als püriertes Gemüse mit Ei zeigt gerade die mediterrane Küche vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Spinat. Als Pizzabelag, Bestandteil von Nudelgerichten oder auch als Beilage zu Fisch ist Blattspinat sehr beliebt.