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(14.04.13) Die Obstblüte hat begonnen! Kirsch- und Pflaumenbäume stehen bereits in Vollblüte, bei Birnen beginnt die Blüte gerade und bei früh blühenden Apfelsorten wird es in den nächsten Tagen losgehen. Also genau der richtige Zeitpunkt, um einen Ausflug in die rheinischen Obstanbaugebiete zu machen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Die Baumblüte hat in diesem Jahr zwar später als im Vorjahr begonnen, dies ist aber nicht nachteilig zu werten. Denn je später die Blüte beginnt, desto geringer ist die Gefahr, dass Nachtfröste die Blüten schädigen, wie dies im Vorjahr der Fall war. Die Fröste stellen die größte Gefahr für die weißen oder zartrosa Obstblüten dar. Denn in einer einzigen Nacht kann die Ernte eines ganzen Jahres vernichtet werden. Deshalb haben viele Obstbauern vorgesorgt und zumindest einen Teil ihrer Flächen mit einer Frostschutzberegnung ausgestattet. In Frostnächten wird kurz vor Erreichen einer Temperatur von 0o C mit einer dauerhaften Beregnung aller oberirdischen Pflanzenteile der Obstbäume begonnen. Durch das Gefrieren des Wassers wird Wärme freigesetzt, die die zarten Blüten vor dem Erfrieren rettet. Die Beregnung muss so lange fortgesetzt werden, bis die Lufttemperatur wieder über 0o C liegt. Dies kann über mehrere Stunden dauern und erfordert eine große Menge an Wasser.

Für eine erfolgreiche Obsternte ist aber auch eine Bestäubung der Blüten durch Insekten notwendig. Bienen, Hummeln, Wildbienen & Co. sind dafür verantwortlich, dass genügend Blüten befruchtet werden. Viele Obstbauer kooperieren mit Imkern, die für den Zeitraum der Obstblüte ihre Bienenvölker in die Obstanlagen bringen.

Im Hausgarten kann durch die Förderung von Wildbienen die Befruchtung verbessert werden. Hierzu bieten sich sogenannte „Insektenhotels“ an. Diese können selbst gebaut werden. Gerade für Kinder ist dies eine ideale Gelegenheit, um Natur zu erfahren.