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(24.04.13) Die ersten rheinischen Obstbauern haben mit der Erdbeerernte begonnen. Auf einer Fläche von ca. 10 ha werden momentan die roten Früchte in Gewächshäusern gepflückt. Und mit jedem Tag werden es mehr. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Wenn dann in 10 bis 14 Tagen auch die Ernte in den Folientunneln beginnt, können die Verbraucher wieder aus dem Vollen schöpfen. Denn mit Folientunneln werden mehr als 250 ha Erdbeerfläche verfrüht.

Durch den Anbau von Erdbeeren in Gewächshäusern kann die Erdbeersaison von etwa Mitte April bis in den Dezember verlängert werden. So gelingt es, ein kontinuierliches Angebot aus regionalem Anbau auf den Markt zu bringen. Natürlich ist die Angebotsmenge im Mai, Juni und Juli am größten. In der Regel sind die süßen Früchtchen dann für die Verbraucher auch besonders günstig.

Geschmacklich können aber auch die jetzt geernteten Früchte voll überzeugen. Durch kurze Transportwege werden die angebauten Sorten nicht nach Festigkeit – und damit Transportverträglichkeit – ausgewählt. Wesentlich wichtiger sind für die hiesigen Anbauer Geschmack und Krankheitsanfälligkeit. Gerade bei den jetzt geernteten Gewächshauserdbeeren kann durch das besondere Kulturverfahren auf Stellagen mit Tröpfchenbewässerung fast komplett auf Pflanzenschutz verzichtet werden. Die Befruchtung erfolgt durch Hummeln, die die Erdbeeranbauer von speziellen Firmen beziehen.

Damit beginnt endlich wieder die Zeit für frischen Erdbeerkuchen, Erdbeerbowle und leckere Desserts.