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(23.05.13) Obwohl Spitzkohl im Handel mittlerweile ganzjährig erhältlich ist, zählt der Frühsommer mit den Monaten Mai und Juni nach wie vor zu den Zeiträumen mit dem größten Angebot an frischem Spitzkohl aus dem Rheinland. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Spitzkohl ist eng verwandt mit Weißkohl. Dennoch unterscheiden sich die beiden Kohlarten nicht nur von ihrer Form her. Spitzkohl ist deutlich zarter und hat einen feineren Geschmack als der „große Bruder“ mit dem runden Kopf. Deshalb wird er auch gerne in gehobenen Restaurants als Beilage zum Beispiel zu Schmorgerichten verwendet. Hervorragend schmeckt aber auch ein Salat von rohem Spitzkohl.

Gerade für kleine Haushalte ist der Spitzkohl eine gute Alternative zum Weißkohl. Das Kopfgewicht ist deutlich niedriger.

Auch bei Hobbygärtnern ist Spitzkohl sehr beliebt. Er kann zeitig im Frühling gepflanzt werden. Durch die kurze Entwicklungszeit ist die Wartezeit bis zur Ernte für eine Kohlart relativ kurz. So kann nach einer frühen Spitzkohlernte noch eine Folgekultur bis zum Herbst heranreifen.

Vom ernährungsphysiologischen Wert ist der Spitzkohl etwa mit Weiß- und Rotkohl gleichzusetzen. Er enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Als Besonderheit ist bei den Kopfkohlarten anzumerken, dass das Vitamin C teilweise als Ascorbigen vorliegt. Erst durch Erhitzen des Gemüses wird das Vitamin C freigesetzt.