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(03.07.13) Mit der Ernte der ersten Roten Johannisbeeren und Stachelbeeren wird die Beerenvielfalt aus rheinischem Freilandanbau größer. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Stachelbeeren und Johannisbeeren sind eng miteinander verwandt. Sie bilden eine eigene Familie im Pflanzenreich und gehören damit nicht – wie die meisten Obstarten – zur Familie der Rosengewächse.

Wie der Name der Johannisbeere sagt, reifen sie normalerweise etwa um den Johannistag, also den 24. Juni. Während in den vergangenen Jahren bereits deutlich früher rheinische Johannisbeeren auf dem Markt waren, konnte aufgrund der kühlen Witterung in diesem Jahr erst in diesen Tagen mit der Ernte der Frühsorten begonnen werden.

Johannisbeeren und Stachelbeeren sind vielseitig verwendbar. Konfitüren und Gelees, Kuchenbelag und Dessertzutat sind nur einige Verwendungsmöglichkeiten, die die Beerenfrüchte bieten. Natürlich schmecken Sie auch als Snacks zwischendurch hervorragend. Rote Johannisbeeren lassen sich auch - zu einer Konfitüre verarbeitet – als Ersatz für Preiselbeeren sehr gut mit herzhaften Gerichten kombinieren. Auch Fruchtweine und -liköre aus den Beeren sind sehr lecker.

Auch wenn vor allem Schwarze Johannisbeeren als besonders vitamin- und mineralstoffreich bekannt sind, stehen Rote Johannisbeeren und Stachelbeeren dem kaum nach. Sie beinhalten viele Mineralien und tragen zum Schutz des Immunsystems bei. Im Mittelalter wurden Rote Johannisbeeren zur Behandlung verschiedener Darmerkrankungen eingesetzt.

Sowohl Rote Johannisbeeren als auch Stachelbeeren lassen sich hervorragend einfrieren. Dafür werden die Früchte gewaschen und von den Stielen bzw. Rispen befreit. Durch moderne Lagermethoden gelingt es den rheinischen Obstbauern aber auch bis in den Dezember durchgehend frische Rote Johannisbeeren anzubieten. Sollen frische Früchte zu Hause gelagert werden, empfiehlt es sich, die Früchte trocken im Gemüsefach des Kühlschranks aufzubewahren.