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(21.08.13) Bohnen haben zurzeit Hochsaison. Busch- und Stangenbohnen werden jetzt frisch auf rheinischen Feldern geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Bohnen sind im Rheinland eine wichtige Kultur. So werden Buschbohnen auf einer Fläche von mehr als 900 ha angebaut. Der größte Anteil hiervon wird maschinell geerntet und zu Konserven verarbeitet. Für den Frischverzehr werden vor allem feine Sorten angebaut. Hier werden die ganzen Hülsen als Prinzess- oder Bobby-Bohnen vermarktet.

Bei den Verbrauchern besonders beliebt sind aber auch Stangenbohnen. Für den Anbau dieser Kultur ist ein Gerüst in Form von Schnüren oder Stangen notwendig, um die langen Ranken führen zu können. Stangenbohnen haben in der Regel wesentlich längere Hülsen als Buschbohnen.

Sowohl Busch- als auch Stangenbohnen gibt es nicht nur als grüne Bohnen sondern auch als gelbe Hülsen, die „Wachsbohnen“ genannt werden.

Bohnen müssen vor dem Verzehr immer gekocht werden. Sie enthalten in rohem Zustand giftige Blausäure, die durch das Abkochen neutralisiert wird. Bohnen sind beliebt als Salat, gedünstet als Gemüsebeilage oder im Eintopf. Traditionell wird im Rheinland eine Bohnensuppe mit Buttermilch gekocht. Dazu werden Reibekuchen gereicht. Ebenfalls eine rheinische Spezialität sind die milchsauer vergorenen Schnippelbohnen. Genauso wie bei der Sauerkrautherstellung werden dazu die Bohnen fein geschnitten und dann mit Salz luftdicht verschlossen eingelegt. Nach etwa 6 Wochen ist die Milchsäuregärung abgeschlossen.

Alleine durch die Dicke und die Form des Schneidens der Bohnen verändert sich der Geschmack der gegarten Bohnen erheblich. So schmecken beispielsweise „Fitschbohnen“ - eine im Rheinland übliche Form, bei der die Bohnen hauchdünn schräg geschnitten werden – ganz anders als die üblichen Bohnenstücke.

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