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(04.09.13) In den letzten Tagen hat im Rheinland die Ernte auf den Kürbisfeldern begonnen. Hokkaido, Spaghetti-Kürbis und natürlich auch Zierkürbisse werden jetzt frisch geerntet wieder angeboten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Mittlerweile gibt es im Rheinland richtige Kürbisspezialisten, die Dutzende verschiedener Sorten in ihren Betrieben anbauen. Von klein bis groß, von weiß über gelb, orange bis grün, rund, oval oder länglich: Bei Kürbissen ist der Farben- und Formenvielfalt (fast) keine Grenze gesetzt. Jährlich kommen neue Sorten auf den Markt.

Kürbisse zählen zu den wiederentdeckten Gemüsearten. Gerade in den letzten Jahren sind die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten neu entdeckt worden. Während noch vor 20 Jahren Kürbis nur süß-sauer eingelegt oder allenfalls als Suppe serviert wurde, ist heute Abwechslung angesagt. Ob als Konfitüre, Brot- oder Kuchenzutat oder auch bei einem festlichen Essen als Püree zu gebratenem Fischfilet, die Verwendungsmöglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Als Speisekürbis besonders beliebt ist die Sorte Hokkaido, die ungeschält verzehrt werden kann. Andere Speisekürbis-Sorten müssen vor dem Verzehr geschält werden.

Kürbisse versprechen aber auch einen gesunden Genuss. Sie sind kalorienarm und reich an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Außerdem enthalten Sie viel Kalium und Calcium und wirken daher harntreibend.

Kürbisse lassen sich bei kühler und trockener Lagerung über einen längeren Zeitraum aufbewahren. Sie können also durchaus auch auf Vorrat gekauft werden. Wichtig ist dabei aber, dass die Kürbisse ausgereift sind. Dies erkennt man am Stiel der Beerenfrüchte, der bräunlich verfärbt und eingetrocknet sein sollte.