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(18.09.13) Schon in der Antike wurde Holunder zu Heilzwecken eingesetzt. So fehlte früher an keinem Bauernhaus ein Holunderstrauch, um bösen Zauber fernzuhalten. Jetzt sind die schwarzen Beeren des Holunderstrauches reif, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

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Foto: S. Weis

Schwarzer Holunder erfährt in den letzten Jahren eine Renaissance. Er wird – verarbeitet zu Saft, Gelee, Sirup oder Likör – als Heilmittel in der Naturmedizin eingesetzt. Holunder wirkt schweißtreibend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Er enthält sehr viele Mineralstoffe und Vitamine. Hinzu kommen bioaktive Substanzen wie Ballast-, Gerb- und Farbstoffe. So enthält Holunder mit seinem Farbstoff Sambucyanin ein Flavonoid, das Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugt. Außerdem stärkt Holunder das Immunsystem und beugt so Infekten vor.

Holunder sollte niemals roh verzehrt werden. Sein Inhaltsstoff Sambunigrin, der vor allem in den grünen Pflanzenteilen enthalten ist, kann Blausäure freisetzen. Durch Erhitzen zerfällt das Sambunigrin aber und wird damit ungefährlich. Wer nicht selbst Holunder ernten und verarbeiten kann, der kann sich auf die rheinischen Obstbauern verlassen. Viele direktvermarktende Obstbauern bieten Holundersaft, -gelee oder -likör aus eigener Herstellung an. Unverarbeiteter Holunder wird in der Regel aber nicht vermarktet, da er sehr empfindlich und nicht lagerfähig ist.

Aber auch im Großen wird Holunder im Rheinland angebaut. In Holunderplantagen wird die schwarze Beere vor allem zur Farbstoffgewinnung oder für die Saftindustrie geerntet.

Holunder ist nicht nur gesund sondern schmeckt auch sehr gut. Ein Punsch aus Holundersaft wärmt an kalten Tagen. Der Saft schmeckt aber auch hervorragend zu Vanillepudding oder -eis. Holundergelee gibt Rotkohl den letzten Pfiff.

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