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(16.10.13) Besitzer eines Walnussbaumes haben derzeit viel zu tun. Denn momentan läuft die Ernte der Walnüsse auf Hochtouren, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Nur die Besitzer eines großen Gartens können allerdings selbst ernten, denn Walnussbäume benötigen viel Platz. Deshalb halten in den kommenden Monaten auch viele rheinische Obsterzeuger frische Walnüsse für die Verbraucher bereit. Die Ernte der Nüsse macht eine Menge Arbeit. Sie müssen aufgesammelt, gewaschen und anschließend getrocknet werden. Die Walnusskerne sind von einer Haut umgeben, die bei frischen Nüssen abgeschält werden muss, da sie bitter schmeckt. Erst durch das Trocknen der Nüsse verliert sich der bittere Geschmack, sodass auf das Schälen der Kerne verzichtet werden kann.

Nüssen wird zu Recht ein hoher Fettgehalt nachgesagt. Allerdings beinhalten Walnüsse einen hohen Gehalt an Linolensäure, einer für Herz und Kreislauf gesunden Omega-3-Fettsäure. Die Fette der Nüsse sind ungesättigte Fettsäuren und von daher überaus gesund. Mit Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen und Calcium ist eine Vielzahl von Mineralstoffen in Walnusskernen enthalten. Besonders hervorzuheben ist aber auch der hohe Zinkgehalt, der wichtig für die Stärkung des Immunsystems ist. Auch der Vitamingehalt ist beachtlich. So sind die Vitamine A, B1, B2, B3, C und E enthalten. Walnüsse sollen eine schützende Wirkung vor Diabetes haben und auch vor hohem Blutdruck bei regelmäßigem Verzehr schützen.

Walnüsse lassen sich kühl und trocken über mehrere Monate in der Schale lagern. Zu hohe Temperaturen führen allerdings dazu, dass die Nüsse ranzig werden.

Die geknackten Nüsse lassen sich vielseitig verwenden. Ob als Salatzutat, Bestandteil von Kuchen, Plätzchen und Desserts oder auch zum würzigen Käse, die Verwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Wer selber eine große Walnussernte eingebracht hat, kann problemlos beispielsweise in der bald kommenden Weihnachtsbäckerei Haselnüsse durch Walnüsse ersetzen.

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