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(23.10.13) Bis ins 18. Jahrhundert waren Pastinaken in Mitteleuropa ein Grundnahrungsmittel, da sie sehr stärkereich sind. Sie wurden von Kartoffeln und Möhren über lange Zeit verdrängt, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

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Foto: S. Weis

Die weißen Wurzeln der Pastinake sind reich an Kalium, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium. Sie sind sehr leicht verdaulich, sodass sie vor allem als Babynahrung den Wiedereinzug in die moderne Küche geschafft haben.

Doch Pastinaken nur als Babynahrung abzutun, wäre falsch. Als Suppen- und Eintopfzutat, in Verbindung mit Kartoffeln als Püree oder auch als Salat- oder Gemüsebeilage sind Pastinaken ein Genuss. Auch als Mischgemüse mit anderen Wurzelgemüsearten sind Pastinaken hervorragend geeignet. Obwohl Sie ähnlich wie Wurzelpetersilie aussehen, sind die weißen Wurzeln geschmacklich eher mit Möhren zu vergleichen.

Pastinakenwurzeln können sehr groß werden. Sie können bis zu 50 cm lang und annährend so dick wie Zuckerrüben werden. Aber wie auch bei anderem Wurzelgemüse gilt, dass je kleiner die Wurzel, desto feiner der Geschmack ist. So sind die im Handel erhältlichen Wurzeln in der Regel nicht länger als 30 cm und auch nur unwesentlich dicker als dicke Möhren.

Pastinaken lassen sich hervorragend lagern. Wer selbst Pastinaken angebaut hat, kann die Wurzeln während des ganzen Winters frisch aus dem Garten ernten, denn sie sind winterhart. Da während Frost und Schnee allerdings keine Ernte möglich ist, können die Wurzeln auch in Sand eingeschlagen in einem kühlen Raum überwintern. Auch eine Aufbewahrung in Folienbeuteln funktioniert gut. Wichtig ist, dass die Wurzeln vor einer Langzeitlagerung nicht gewaschen werden.

Im Handel sind nur gewaschene Wurzeln erhältlich. Aber auch diese können in einem Folienbeutel und kühl aufbewahrt durchaus einige Wochen gelagert werden. Auch angeschnittene Wurzeln lassen sich im Kühlschrank noch einige Tage aufheben. Nicht benötigte Reste von Pastinaken können gewürfelt sehr gut einfroren werden.

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