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(20.11.13) Gänsekeule, Rheinischer Sauerbraten, Wild oder auch ein klassischer Rinderbraten – was wären diese Gerichte ohne Rotkohl als Gemüsebeilage? Auch wenn es beim Rotkohl beispielsweise zur Bratwurst einmal einfacher zugehen darf, gehört er als fester Bestandteil zu vielen Schmorgerichten und hat deshalb gerade im November und Dezember Hochsaison, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn mit.

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Foto: S. Weis

Zugegeben: Es ist aufwendig und eine kleine Kunst, einen Rotkohl richtig lecker zuzubereiten. Der Kohl muss fein geschnitten werden und dann lange köcheln. In jedem Fall gehören Essig, Zucker, Zwiebeln, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und Äpfel in den Kochtopf. Und dann hat jede Hausfrau „ihre“ Spezialzutat. Von Zimt bis Holundergelee geht da (fast) alles. Der Aufwand lohnt sich aber allemal. Und sollte etwas übrig bleiben, lässt sich der fertig gewürzte Rotkohl hervorragend einfrieren. Beim nächsten Festschmaus profitiert man dann.

Rotkohl ist auf rheinischen Äckern eine wichtige Gemüsekultur. Er wird auf einer Fläche von fast 500 ha angebaut. Der überwiegende Teil ist für die Verarbeitung zu Konserven bestimmt. Wenn es einmal schnell gehen muss, sind die im Rheinland produzierten Produkte eine gute Alternative, die man je nach Geschmack noch verfeinern kann.

Wie alle Kohlarten enthält Rotkohl viel Ascorbin, das durch schonendes Garen in Vitamin C umgewandelt wird. Eine Besonderheit beim Rotkohl ist der hohe Gehalt an dem Farbstoff Anthocyan. Ihm wird eine entzündungshemmende, das Immunsystem stärkende und freie Radikale bindende Wirkung nachgesagt.

Rotkohl schmeckt aber auch als Rohkost-Salat lecker. In Verbindung mit Früchten lässt sich ein ballaststoffreicher Salat zaubern.

Rotkohl lässt sich als ganzer Kopf lange lagern, sofern er kühl aufbewahrt wird. Ist der Kopf angeschnitten, sollte die Schnittfläche unbedingt abgedeckt werden. In etwa einer Woche ist der Rotkohl zu verbrauchen.