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(11.12.13) Äpfel gehörten früher nicht nur auf jeden Nikolaus- und Weihnachtsteller, auch der Tannenbaum wurde an Heiligabend mit leuchtend roten Äpfeln festlich geschmückt. Was damals aus Mangel an Alternativen praktiziert wurde, ist auch heute noch empfehlenswert, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Denn Äpfel sind ballaststoffreich und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die gerade in der Weihnachtszeit bei gutem Essen und viel Süßem nicht fehlen dürfen.

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Foto: S. Weis

Aber Äpfel sind nicht nur gesund, sie sehen auch gut aus. Deshalb eignen sich rheinische Äpfel auch hervorragend für die Weihnachtsdekoration. Besonders beliebt sind der leuchtend rote Gala, der orangerote Pinova oder auch der dunkelrote Gloster als Baumbehang oder Bestandteil von Tischdekorationen. Gerade für den Baumbehang sollten es die etwas kleineren Größen sein, die direkt beim Obsterzeuger erhältlich sind.

Besonders gut machen sich Äpfel beispielsweise auch an schmalen farblich passenden Bändern aufgehängt als Fensterdekoration. Auf der festlichen Tafel wirken Äpfel als Teelichtständer sehr hübsch. Hierzu sollte man auf der Stielseite der Äpfel eine Grube entsprechend der Größe des Teelichtes aushöhlen. Zusammen mit anderen natürlichen Materialien, wie etwa Nüssen oder Zapfen, sind Äpfel aber auch als „Streumaterial“ auf der Tischmitte auf einem farblich passenden Tischband ein Hingucker. Besonders dekorativ sehen die Äpfel aus, wenn man sie mit Herzen, Punkten oder Sternen aus Zuckerguss verziert. Auch originelle Tischkärtchen lassen sich auf diese Art herstellen.

So hat man mit Äpfeln oder Nüssen ein natürliches Dekorationsmaterial, das nach Gebrauch ganz umweltfreundlich und abfallarm entweder noch frisch verzehrt werden kann oder ansonsten in der Küche für Apfelmus oder -kuchen Verwendung findet.