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(18.12.13) Auch im Winter muss man nicht auf heimischen Salat verzichten, denn zur Zeit hat rheinischer Feldsalat Hochsaison. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Feldsalat ist eine frostbeständige Pflanze, die zwischen Oktober und April geerntet wird. Er wächst also in einer Zeit, in der es ansonsten kaum frische heimische Salate im Angebot gibt.

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Foto: S. Weis

Das Rheinland ist mit einer Anbaufläche von etwa 100 ha mit ein Hauptanbaugebiet für Feldsalat in Deutschland. Er wird hier überwiegend im Freiland angebaut, nur rund 25 % des Feldsalates stammt aus dem Unterglasanbau. Bis zum ersten Frost wird Feldsalat im Freiland geerntet, ab November wird er auch aus dem Gewächshaus angeboten. Während Frostperioden stammt Feldsalat allerdings immer aus dem Gewächshaus.

Auch wenn Feldsalat der Kleinste unter den Salaten ist, mit seinen Inhaltsstoffen hat er es in sich. Durch seinen hohen Gehalt an Pro-Vitamin A und den Vitaminen B1, B2 und C ist er ein willkommener Vitaminspender gerade in der dunklen Jahreszeit. Darüber hinaus versorgt Feldsalat den Körper mit Folsäure, Kalium, Calcium, Phosphor und vor allem Eisen. Er ist damit einer der bedeutendsten Eisenspender unter den Gemüsepflanzen.

Der knackige Feldsalat ist im Winter eine vitaminreiche Bereicherung des Speiseplans und willkommene Abwechslung von den üblichen Kopfsalaten. Besonders beliebt ist Feldsalat, weil er so vielseitig verwendet werden kann. Die grünen Blätter mit ihrem nussigen Geschmack passen sehr gut zu frischen Champignons, gebratenem Speck, Schafskäse oder warmem Ziegenkäse. Wer es lieber fruchtig mag, kombiniert den Salat mit verschiedenen Obstarten wie Äpfeln, Birnen oder Mandarinen.

Frischen Salat erkennen Verbraucher beim Einkauf an der knackigen Struktur und den glänzend grünen Blättern. Da die empfindlichen Blätter schnell welken, sollte Feldsalat möglichst rasch nach dem Einkauf verzehrt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt sich der Salat, angefeuchtet in einen Frischhaltebeutel, sehr gut für einige Tage aufbewahren.

Um Feldsalat aus Freilandanbau von Sand und Erde zu befreien, müssen die Blätter gründlich gewaschen werden. Am besten schneiden Verbraucher bei großblättrigen Sorten vor dem Waschen dazu die Blattrosette ab, so dass sich die Blätter leichter reinigen lassen. Danach sollte er gut getrocknet werden, denn feuchte Salatblätter fallen beim Anmachen mit einer Vinaigrette sofort zusammen. Das Dressing sollte erst kurz vor dem Servieren hinzugeben werden, damit die zarten Blätter knackig bleiben.

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