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(18.02.13) Sobald der letzte Schnee getaut ist und die Äcker befahrbar sind, wird auf rheinischen Äckern der erste Salat gepflanzt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

 

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Foto: S. Weis

Üblicherweise werden etwa ab dem 20. Februar jede Woche Salate auf rheinischen Feldern gepflanzt. Witterungsbedingt war dies bisher aber noch nicht möglich. Eine solche Verzögerung ist aber nichts Ungewöhnliches.

Sobald die Felder abgetrocknet sind, werden die Salatjungpflanzen, die in Gewächshäusern vorkultiviert wurden und derzeit abgehärtet – das heißt auf die kühleren Temperaturen im Freiland vorbereitet – werden, ausgepflanzt. Sie werden dann mit zwei Lagen Folie bzw. Vlies abgedeckt, um sie vor Frösten zu schützen.

Eine Pflanzung Ende Februar /Anfang März ist nur in Regionen mit sandigen Böden, die nur wenig Wasser aufnehmen können, möglich. Schwerere Böden, die mehr Wasser aufnehmen, sind für eine so frühzeitige Pflanzung ungeeignet, da sie nicht mit dem Schlepper befahren werden können. Eine frühzeitige Pflanzung ist sehr risikoreich, da durch ungünstige Witterung, wie etwa Frost oder Schnee, hohe Ausfälle entstehen können. Doch verzichten viele Salaterzeuger nicht auf diese frühen Pflanzungen, um möglichst zeitig auf dem Markt zu sein und Handel und Verbraucher frühzeitig beliefern zu können. Je nach Witterungsverlauf ist mit dem Beginn der Salaternte im Freiland etwa Ende April /Anfang Mai zu rechnen.

Wer schon früher Salat aus heimischem Anbau verzehren möchte, kann auf Salate aus dem Gewächshausanbau zurückgreifen. Hier wurde bereits Anfang Januar gepflanzt. Mit dem Erntebeginn ist etwa Ende März/Anfang April zu rechnen.