PVlogo1

fb prov2

A- A A+
×

Hinweis

EU Datenschutz-Grundverordnung

Diese Webseite nutzt zur Optimierung ihrer Funktionen Cookies. Klicken Sie hier, um diese Cookies zu akzeptieren oder abzulehnen.

Zur Datenschutzerklärung des Provinzialverbands

Sie haben Cookies abgelehnt.

(05.03.13) Die Rhabarber-Erzeuger im Rheinland nutzen das sonnige Wetter, um die Ernte des Stängelgemüses zu verfrühen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20130305.jpg

Foto: S. Weis

Mit Hilfe einer Vliesabdeckung gelingt es, den Erntebeginn – je nach Witterungsverlauf – um etwa zwei bis drei Wochen vorzuziehen. Und gerade beim Rhabarber zahlt sich eine frühere Ernte finanziell aus. Denn die Verbraucher sind bereit, einen höheren Preis für Rhabarber zu Beginn der Saison zu zahlen. Für besonders Ungeduldige wird sogar Rhabarber im Gewächshaus angebaut.

Rhabarber stellt im Rheinland mit einer Anbaufläche von rund 300 ha eine wichtige Gemüseart dar. Bundesweit ist das Rheinland eine der wichtigsten Anbauregionen für das saure Gemüse.

Obwohl Rhabarber eher wie Obst verarbeitet wird – nämlich zu Kuchen, Torten und Desserts – zählt er zu den Gemüsearten. Verzehrt werden die dicken Blattstiele. Rhabarber zählt zu einer der ersten Gemüsearten, die im Frühjahr im Freiland geerntet werden können. Rhabarberfelder sind Dauerkulturen, die Pflanzen werden rund 10 Jahre beerntet.

Auch ungeduldige Hobbygärtner können problemlos den Erntebeginn bei Rhabarber verfrühen. Durch die Auflage eines Vlieses, das in jedem Gartencenter erhältlich ist, gelingt es auch im Hausgarten, früher frisches Gemüse aus eigenem Anbau auf den Tisch zu bringen. Wichtig ist dabei, dass das Vlies so groß ausgewählt wird, dass die schnell wachsenden Blätter auch bis kurz vor der Ernte noch unter dem Vlies verbleiben. Zur ersten Ernte kann das Vlies dann entfernt werden.