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(17.02.16) Porree ist ein überaus gesundes Gemüse und sehr vielseitig verwendbar, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Die weißen Stangen sind ganzjährig aus heimischem Anbau erhältlich. Da das Gemüse winterhart ist, kann es stets frisch vom Feld geerntet werden. Nur wenn längere Frostperioden angekündigt sind, werden die Stangen auf Vorrat geerntet und in Kühlräumen gelagert.

Porree enthält mehrere Vitamine der B-Gruppe sowie die Vitamine C, E und das Provitamin A. Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Magnesium sind die wichtigsten enthaltenen Mineralstoffe. Darüber hinaus enthält Porree ätherische Öle und schwefelhaltige Verbindungen, die den leicht scharfen Geschmack verursachen.

Auch wenn Porree zum Suppengemüse gehört, kann er viel mehr. Als Gemüsebeilage, Zutat für Mischgemüse, Eintöpfe oder Salate sind nur einige Beispiele. Aber Porree kann durchaus auch einmal „die Hauptrolle“ übernehmen. In Quiches oder auch nach dem Blanchieren in Kochschinken eingewickelt und mit Käse überbacken hat das Gemüse viele Liebhaber.

Porree lässt sich bei kühler Lagerung zu Hause problemlos für einige Tage aufbewahren. Er eignet sich aber auch sehr gut zum Einfrieren und kann dann tiefgefroren beispielsweise als Suppengemüse verwendet werden.

Wichtig ist es, den Porree vor der Verwendung gründlich zu waschen. Die Stangen werden auf dem Feld mehrfach angehäufelt, damit der Schaft weiß bleibt. Dabei ist es möglich, dass etwas Erde in die Blattachseln fällt. Diese Erde muss gründlich entfernt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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