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(10.05.16) Blühende Sträucher an Hagelschutznetzen, über Obstanlagen thronende Turmfalkenkästen und Nisthilfen für Wildbienen - all diese Maßnahmen und viele mehr stehen im Fokus, wenn es gilt, die biologische Vielfalt im Lebensraum Obstbaukultur zu fördern. Das Projekt „Naturschutzberatung für rheinische Obstbauern“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft in Zusammenarbeit mit dem Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V. zeigt, wie dies im Obstbau gelingen kann.

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Foto: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Obstbaukulturen bereichern vielerorts das Landschaftsbild des Rheinlandes. Die mit ihnen geschaffene Strukturvielfalt bietet einen idealen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Doch wie können interessierte Obstbauern diesen Lebensraum gezielt in seiner ökologischen Funktion fördern? Genau hier setzt das durch die Landgard-Stiftung geförderte Projekt an. Auf dem Obstbaubetrieb „Edelobst Raadts“ erklärte dazu Friedhelm Decker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft: „Der Fokus unseres gemeinsamen Projektes liegt darin, Naturschutzmaßnahmen so auszuwählen, dass sie einen großen Nutzen für die Förderung der biologischen Vielfalt aufweisen und gleichzeitig leicht in die Produktion integrierbar sind.“

Seit Projektstart 2013 wurden bereits 23 Betriebe im Rheinland einzelbetrieblich beraten und ebenso viele betriebsindividuelle Maßnahmenkonzepte erstellt. Dr. Andreas Mager, Vizepräsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V. fügt hinzu: „Das Projekt bietet den Obstbauern einen Überblick, welche Maßnahmen auf ihren Betrieben zur Umsetzung in Frage kommen und geben eine erste Hilfestellung, wie die Umsetzung gelingen kann.“ So sind Hinweise zu Anlage und Pflege ausgewählter Naturschutzmaßnahmen in Informationsblättern zusammengefasst, die jeder Obstbauer im Anschluss an die Beratung erhält.

Einen Einblick in die erfolgreiche Umsetzung gab Annette Raadts, Leiterin des Betriebes „Edelobst Raadts“. Bei einer Rundfahrt über die Produktionsflächen konnten die Gäste unterschiedliche Maßnahmen wie Blühstreifen, Turmfalkennistkasten sowie blühende Sträucher an Verankerungen von Hagelschutznetzen entdecken.

Damit solche Maßnahmen neben vielen weiteren noch verstärkt im Rheinland Verbreitung finden, wurde bei der Landgard-Stiftung eine Verlängerung des Projektes beantragt. Svea Pacyna-Schürheck, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement bei Landgard kündigte an: „Wir sind begeistert von dem großen Interesse der rheinischen Obstbauern an dem Projekt teilzunehmen und freuen uns mitteilen zu können, dass das Projekt auch ein weiteres Jahr durch die Landgard-Stiftung gefördert wird.“

Eine weitere Würdigung erhielt das Projekt bereits Anfang des Jahres durch die Auszeichnung im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt in Berlin. Mit einer solchen Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Aktuell steht das Projekt zur Wahl zum Monatsprojekt Mai. Bis Ende des Monats kann auf der Homepage der UN-Dekade Biologische Vielfalt unter folgendem Link abgestimmt werden: http://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/monatsprojekt-waehlen/

Ansprechpartner für das Projekt ist Meike Höller, Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Rochusstraße 18, 53123 Bonn, Fon 02 28 - 90 90 723-1, Fax 02 28 - 90 90 721-9, m.hoeller@rheinische-kulturlandschaft.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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