PVlogo1

(08.06.16) Viele Verbraucher haben die Bilder aus den vergangenen Wochen noch im Kopf: Überflutete Straßen, eingestürzte Häuser, aber auch Radlader, die Schlamm und Hagelmassen beseitigen. Die Unwetter haben immense Schäden verursacht. Viele rheinische Obsterzeuger haben mittlerweile zumindest für einen Teil ihrer Obstanlagen einen Schutz vor Hagelschlag in Form von Hagelnetzen errichtet. Dies sichert die Ernte und lässt die Obstbauern Gewitterwolken etwas entspannter entgegen sehen, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

20160608-2.jpg

Foto: S. Weis

Hagel ist der größte Feind des Obstbauers. Denn innerhalb weniger Minuten kann die Arbeit eines ganzen Jahres vernichtet werden. Äpfel mit Hagelschlägen können nicht vermarktet werden. Oftmals sind die Schäden so stark, dass die Äpfel nicht einmal mehr zur Saftherstellung verwendet werden können. Noch schlimmer sind Schäden an Blättern und zum Teil auch am Holz der Obstbäume. Durch diese Verletzungen verlieren die Bäume derartig an Vitalität und Kraft, dass auch die Ernte in den Folgejahren geschmälert wird.

Deshalb schützen immer mehr Obstbauern ihre neuen Obstanlagen mit Hagelnetzen. Schon bei der Pflanzung werden entsprechend starke Gerüste aufgebaut, die in der Lage sind, auch große Hagelmengen zu tragen. Nach der Blüte werden stabile Kunststoffnetze über die Obstanlagen gespannt, die den Hagel abhalten. Erst, wenn die Ernte vollständig eingebracht ist, werden die Netze wieder zusammengerafft und über Winter an den dafür vorgesehenen Drähten zusammengebunden.

Bei den immer häufiger auftretenden Hagelereignissen stellen Hagelnetze für die Obstbauern die einzige Möglichkeit dar, ihre Ernte zu sichern. Die rheinischen Obsterzeuger bitten deshalb alle Verbraucher um Verständnis, dass der Anteil der Obstflächen mit Hagelnetzen zunimmt. Ohne diese Schutzvorrichtungen ist der regionale Anbau in seiner Existenz gefährdet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(11.05.2022) Das schöne Wetter der letzten Tage lässt im Rheinland den Spargel sprießen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Obwohl es schon seit einigen Wochen den ersten Spargel im Rheinland gibt, haben viele Verbraucher noch mit dem Kauf der weißen Stangen gezögert. ...
(11.05.2022) Zu einem der ersten Gemüse, die im Freiland geerntet werden, zählt Rübstiel. Das typisch rheinische Gemüse hat jetzt Saison, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Foto: Sabine Weis Rübstiel, der auch Stielmus genannt wird, wird regional nur sehr eng begrenzt angebaut. Außerhalb ...
(27.04.2022) Die Verbraucher an Rhein und Ruhr können sich freuen. Denn im Rheinland hat die Salaternte im Freiland begonnen. Die „Salatbar“ ist eröffnet! Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Kopfsalat, Eissalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda, Raisa, Kraussalat und ...
(27.04.2022) Die rheinischen Gemüseerzeuger ernten jetzt wieder frische Kohlrabi. Bis weit in den November hinein wird das Kohlgemüse jetzt tagesfrisch geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Im Gegensatz zu anderen Kohlgemüsen, bei denen die Blätter oder die ...
(14.04.2022) Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und Präsident Christoph Nagelschmitz eröffnen nordrhein-westfälische Erdbeersaison in Viersen Foto: Sabine Weis „Erdbeeren sind die ersten Früchte, die die Obsternte des Jahres 2022 in Nordrhein-Westfalen einläuten“, kündigte der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- ...
(13.04.2022) Kerbel zählt zu den Kräutern, die besonders im Frühjahr beliebt sind. Zwar wird das würzige Kraut mittlerweile ganzjährig angeboten, doch gerade im Frühjahr und Frühsommer bieten sich vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Foto: Sabine Weis Das ...
Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website, die uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.