PVlogo1

(27.10.16)

20130114.jpg

 

Der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, Christoph Nagelschmitz, begrüßt das Urteil des OLG Hamm zu den Aufzeichnungspflichten für Arbeitszeiten in Landwirtschaft und Gartenbau. Das Gericht entschied in letzter Instanz, dass die Allgemeinverbindlicherklärung des im Jahr 2014 verabschiedeten Mindestentgelt-Tarifvertrages für Landwirtschaft und Gartenbau nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz keine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer in Landwirtschaft und Gartenbau begründet.

„Endlich werden unsere Betriebe von diesem unerträglichen bürokratischen Monster erlöst“, so Nagelschmitz. Seit dem vergangenen Jahr seien alleine in den rheinischen Obst- und Gemüsebaubetrieben tausende von unnötigen Arbeitsstunden geleistet worden, um die Aufzeichnungspflicht zu erfüllen. Nachdem aller berechtigter Widerstand des Berufsstandes gegen die unsinnige Regelung, die mit dem Übergang in den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes ab 2018 ohnehin entfiele, ergebnislos geblieben sei, habe nun ein Gericht die Bedenken bestätigt. Erst jetzt, am Ende der zweiten vollen Obst- und Gemüsesaison nach der Einführung der Aufzeichnungspflicht, sei diese zusätzliche Last endgültig gekippt worden.

Nagelschmitz forderte eine umgehende Umsetzung des Gerichtsurteiles durch die Politik. „Frau Nahles muss jetzt ganz schnell handeln, damit weiterer Schaden von den Betrieben abgewendet wird. Denn einzig und alleine die Betriebe tragen die Kosten für die jetzt als ohne Rechtsgrundlage eingestufte Aufzeichnungspflicht“, so der Präsident.

Nach dem Mindestlohngesetz seien nur für geringfügig Beschäftigte Aufzeichnungen von Arbeitsbeginn, -ende und –dauer vorgeschrieben. „Dies würde unsere Mitgliedsbetriebe in ihrem Verwaltungsaufwand deutlich entlasten“, resümierte Nagelschmitz.

 

 

 

 

 

 

(11.05.2022) Das schöne Wetter der letzten Tage lässt im Rheinland den Spargel sprießen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Obwohl es schon seit einigen Wochen den ersten Spargel im Rheinland gibt, haben viele Verbraucher noch mit dem Kauf der weißen Stangen gezögert. ...
(11.05.2022) Zu einem der ersten Gemüse, die im Freiland geerntet werden, zählt Rübstiel. Das typisch rheinische Gemüse hat jetzt Saison, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Foto: Sabine Weis Rübstiel, der auch Stielmus genannt wird, wird regional nur sehr eng begrenzt angebaut. Außerhalb ...
(27.04.2022) Die Verbraucher an Rhein und Ruhr können sich freuen. Denn im Rheinland hat die Salaternte im Freiland begonnen. Die „Salatbar“ ist eröffnet! Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Kopfsalat, Eissalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda, Raisa, Kraussalat und ...
(27.04.2022) Die rheinischen Gemüseerzeuger ernten jetzt wieder frische Kohlrabi. Bis weit in den November hinein wird das Kohlgemüse jetzt tagesfrisch geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Foto: Sabine Weis Im Gegensatz zu anderen Kohlgemüsen, bei denen die Blätter oder die ...
(14.04.2022) Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann und Präsident Christoph Nagelschmitz eröffnen nordrhein-westfälische Erdbeersaison in Viersen Foto: Sabine Weis „Erdbeeren sind die ersten Früchte, die die Obsternte des Jahres 2022 in Nordrhein-Westfalen einläuten“, kündigte der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- ...
(13.04.2022) Kerbel zählt zu den Kräutern, die besonders im Frühjahr beliebt sind. Zwar wird das würzige Kraut mittlerweile ganzjährig angeboten, doch gerade im Frühjahr und Frühsommer bieten sich vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn). Foto: Sabine Weis Das ...
Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website, die uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.