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(05.01.2022) Wie die Obsterzeuger sollten auch Besitzer eines Hausgartens die frostfreie Zeit im Winter dazu nutzen, die Obstbäume zu schneiden, denn ein regelmäßiger Obstbaumschnitt sorgt nicht nur für gesunde Bäume, sondern auch für eine ertragreiche Ernte, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: Sabine Weis

Beim Schnitt geht es vor allem darum, die Krone auszulichten. Dadurch begrenzt man zum einen die Höhe der Bäume und erleichtert so die Ernte. Zum anderen sorgt man dafür, dass auch im unteren Bereich des Baumes genügend Licht für eine gute Fruchtausfärbung ankommt. Durch eine ausreichende Belüftung in der Krone wird außerdem Pilzerkrankungen und Schädlingen vorgebeugt.

Aus Unsicherheit werden beim Schneiden oft Fehler gemacht. Dabei hilft es schon, einige Grundregeln zu beachten. Steil nach oben wachsende oder nach innen wachsende Äste sollten entfernt werden. Auch abgetragene Äste, die mehrere Jahre nacheinander Früchte getragen haben, müssen entfernt werden. Da die Qualität des Obstes an jungem Holz besser als an alten Ästen ist, müssen immer wieder junge Äste herangezogen werden. Durch den Schnitt werden die Bäume angeregt, junge Äste zu bilden. Deutlich nach unten hängende Äste sollten ebenfalls entfernt werden, denn sie können die schweren Früchte nicht mehr tragen.

Wenn die Temperaturen bei weniger als -5° Celsius liegen, sollte kein Obstbaumschnitt erfolgen. Der Frost könnte sonst in die offenen Wunden eintreten und Holzschäden verursachen. Zudem reißen die einzelnen Triebe dann vermehrt ein. Auch bei Nässe sollten die Bäume nicht geschnitten werden, da dadurch Krankheiten gefördert werden.

Obstarten wie Süßkirschen oder Walnüsse werden besser im August geschnitten. Dann tritt aus den Schnittwunden nur wenig Saft aus und die Wunden können noch vor dem Winter verheilen. Pfirsiche und Aprikosen werden hingegen während der Blüte geschnitten.

 

 

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