PVlogo1

fb prov2

A- A A+

Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(13.12.17) Rote Bete haben in den vergangenen Jahren bei den Verbrauchern deutlich an Beliebtheit gewonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20150204.jpg

Foto: S.Weis

Während das dunkelrote Gemüse früher meist sauer eingelegt wurde, sind heute viele weitere Verwendungsmöglichkeiten üblich geworden. Ob im Heringssalat, im Borretsch, als Rohkostsalat, frisch gepresster Saft oder als kalte oder warme Gemüsebeilage: Rote Bete passen zu vielen Gerichten! Da die von Natur aus erdig schmeckenden Rüben eine längere Kochzeit benötigen, die abhängig von der Dicke der Rüben ist, nutzen viele Verbraucher das Angebot vorgekochter vakuumverpackter Roter Bete. Es lohnt sich aber, auch einmal selbst Rote Bete von Grund auf zuzubereiten. Neben dem klassischen Kochen der Rüben in viel Wasser besteht auch die Möglichkeit, sie in Alufolie einzuwickeln und im Backofen zu garen. Bei dieser Garmethode geht nichts der wertvollen Inhaltsstoffe verloren.

Denn Rote Bete ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Jod, Natrium und die Vitamine C, B und A sind die wichtigsten Inhalts-stoffe. Aber auch Saponine und Flavonoide, die als krebsvorbeugend und immunstimulierend gelten, sind in den Rüben enthalten. Damit ist Rote Bete insbesondere roh verzehrt, ideal, um das Immunsystem gerade bei nasskalter Witterung zu stärken.

Rohe Rote Bete können in einem Folienbeutel bei kühler Lagerung über einige Wochen gelagert werden. Bereits gekochte und geschälte Rüben sollten innerhalb weniger Tage verzehrt werden. In jedem Fall empfiehlt sich bei der Verarbeitung das Tragen von Handschuhen, da der Saft stark färbt.

<p

 

 

(13.12.17) Auch in den Wintermonaten gibt es frischen Feldsalat aus dem Rheinland. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20171213.jpg

Foto: S.Weis

Feldsalat zählt zu den gesündesten Salatarten. So ist der Gehalt an Provitamin A sehr hoch und auch die Vitamine B1, B2 und C sind in nennenswerten Mengen enthalten. Neben den Vitaminen enthält Feldsalat eine Reihe wichtiger Mineralstoffe: Folsäure, Kalium, Calcium, Phosphor und vor allem auch Eisen sind wichtige Inhaltsstoffe der grünen Blätter. Feldsalat zählt zu den Gemüsearten mit dem höchsten Eisengehalt und ist deshalb auch gerade für Vegetarier besonders empfehlenswert.

Die grünen Blattrosetten eignen sich hervorragend als leichte Vorspeise oder als Salatbeilage. Der nussige Geschmack lässt viele Kombinationsmöglichkeiten zu. So eignen sich frische Champignons, gebratener Speck, verschiedene Obstarten, Nüsse und Käsesorten ideal als Begleiter für den Salat. Sehr lecker ist beispielsweise auch eine Kombination mit gebratener Leber und Äpfeln.

Im Rheinland wird mittlerweile auf einer Fläche von rund 10 ha Feldsalat angebaut. Der An-bau findet sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus statt, sodass auch in Frostperioden stets frisch geerntet werden kann. Von besonderem Vorteil für die Verbraucher ist es, dass der Salat quasi direkt vor der Haustüre wächst. Denn Feldsalat welkt sehr schnell. Deshalb sollte er möglichst frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank lässt sich der Salat in einem Folienbeutel für wenige Tage aufbewahren.

<p

 

 

(06.12.17)

20171205.jpg

Foto: P. Muss

Die Mitgliederversammlung der Landesfachgruppe Spargelanbau hat am 5. Dezember 2017 in Straelen Dirk Buchmann zum neuen Vorsitzenden der Landesfachgruppe Spargelanbau gewählt. Der 55-jährige Spargelanbauer aus Hünxe folgt damit Franz-Peter Allofs (Geldern) nach, der den Vorsitz seit 2002 innehatte.

In der Landesfachgruppe Spargelanbau im Provinzialverband sind mehr als 50 Spargelerzeu-ger aus den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf zusammengeschlossen.

Wichtigste Aufgaben der Landesfachgruppe Spargelanbau sind die Interessenvertretung der Spargelerzeuger gegenüber Politik und Behörden, Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterbil-dung.

 

 

 

 

(06.12.17) In diesen Wochen wird auf rheinischen Äckern frischer Rosenkohl geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20131113.jpg

Foto: S.Weis

Noch bis etwa Ende Februar/Anfang März werden die kleinen Köpfchen frisch auf den Markt gebracht. Dazu werden die bis zu 1 Meter hohen Rosenkohlpflanzen abgeschnitten. Das Abpflücken der „Rosen“ erfolgt zumeist mit Maschinen. Denn es ist sehr arbeitsaufwendig und bei nasskalter Witterung eine sehr unangenehme Arbeit.

Verzehrt werden beim Rosenkohl die Knospen in den Blattachseln. Aus ihnen würden im Frühjahr Seitentriebe entstehen, an denen die Pflanzen blühen würden.

Rosenkohl polarisiert – man liebt ihn oder hasst ihn. Dabei ist er vielseitig einsetzbar. Als Beilage zu Wild, Geflügel oder Schmorbraten ist er genauso lecker wie in einem Auflauf, als Grundlage für eine Suppe oder aber im Gemüseeintopf.

Dabei bietet das Kohlgemüse gesunden Genuss. Es enthält die Vitamine B1, B2, C und das Provitamin A. Außerdem sind Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium und Eisen wichtige Bestandteile.

 

 

(15.11.17) Als eine der beliebtesten Gemüsebeilagen zu Gans, Wild oder Schmorbraten hat Rotkohl insbesondere im November und Dezember Hochsaison. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20130808.jpg

Foto: S.Weis

Auch wenn das Kohlgemüse meist in der klassischen Variante als Gemüsebeilage verzehrt wird, kann Rotkohl eigentlich viel mehr. Er eignet sich als Rohkostsalat, als Strudelfüllung oder auch als Zutat für einen Auflauf. Dennoch ist und bleibt die Verwendung als Gemüsebeilage die bei weitem beliebteste Verwendungsart. Ob zu frischer Bratwurst, Roulade, Gulasch oder Ente, das Gemüse lässt sich vielfältig kombinieren.

Wenn in Bayern vom „Blaukraut“ gesprochen wird und im nördlichen Deutschland von „Rotkohl“, sind dies nicht nur Wortspiele. Denn die Farbe des zubereiteten Rotkohls gibt auch Auskunft über die Zubereitungsart. Während die eher blaue Farbe für die Verwendung von mehr Zucker spricht, entsteht die rot-violette Farbe durch Verwendung von mehr Säure. So schmeckt das Blaukraut in der Regel süßer als der im Norden Deutschlands zubereitete Rotkohl.

Wer einmal selbst Rotkohl zubereitet hat, weiß, dass dies mit erheblichem Aufwand verbun-den ist. Aber die investierte Arbeitszeit lohnt sich! Nach dem Putzen und Schneiden des Kopfes kommen eine Vielzahl von Zutaten in den Topf: Essig, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und säuerliche Äpfel. Zusätzlich hat jeder Koch seine eigenen „Spezialzutaten“. Säfte oder Gelees verschiedener Früchte, Zimt, Rotwein oder auch Apfelkraut sind nur einige Möglichkeiten. Wer sich die Mühe macht, Rotkohl selber zu verarbeiten, sollte unbedingt einen großen Kopf auswählen. Denn der zubereitete Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren.

Der Einkauf von frischem Rotkohl ist längere Zeit vor der Verarbeitung möglich. Die festen Köpfe halten sich bei kühler Lagerung über Tage frisch, ohne dass Qualitätseinbußen zu befürchten wären.

 

 

(15.11.17) Auch wenn die Wurzelpetersilie zum klassischen Suppengemüse zählt, hat sie viel mehr zu bieten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

20131023.jpg

Foto: S.Weis

Weitere Verwendungsmöglichkeiten findet das weiße Gemüse in Eintöpfen, fein geraspelt im Rohkostsalat, zusammen mit Kartoffeln zu einem Püree gekocht, in Mischgemüsen, zu Chips getrocknet oder einfach in dünnen Scheiben roh zu einem herzhaften Brotbelag. Die Wurzeln sind vielseitig einsetzbar und auf Grund ihrer Inhaltsstoffe überaus gesund. Sie enthalten Calcium, Eisen, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E, Folsäure sowie ätherische Öle, die für den intensiven Geschmack verantwortlich sind. Mit dieser „Vitaminbombe“ können sich Verbraucher vor Infekten in der nasskalten Jahreszeit schützen.

Die Wurzelpetersilie ist in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Lange Zeit kannten viele Verbraucher nur die Blattpetersilie in glatter oder krauser Form. Gemeinsam mit vielen anderen Wurzelgemüsearten hat auch die Wurzelpetersilie in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren.

Vom Äußeren her kann die Wurzelpetersilie leicht mit der Pastinake verwechselt werden. Während die Wurzelpetersilie einen kleinen „Hügel“ auf der Wurzel trägt, hat die Pastinake dort ein kleines „Tal“. Geschmacklich unterscheiden sich beide Wurzelgemüse sehr deutlich: Während die Wurzelpetersilie den typischen Petersiliengeschmack hat, schmeckt die Pastinake ähnlich wie Möhren.

Bis weit in das Frühjahr hinein bieten die rheinischen Gemüseerzeuger jetzt Wurzelpetersilie an. Es empfiehlt sich, die weißen Wurzeln einfach einmal zu probieren.

 

 

(29.11.17) Während gerade ältere Menschen auf Grund schlechter Erfahrungen aus den Kriegsjahren noch immer genug von ihnen haben, entdecken immer mehr jüngere Verbraucher Steckrüben als wohlschmeckendes und gesundes Wintergemüse. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20141210b.jpg

Foto: S.Weis

Steckrüben sind überaus gesund. Mineralien wie Kalium, Calcium und Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Beta-Carotin sind wesentliche Inhaltsstoffe des Gemüses. Es ist darüber hinaus ballaststoffreich und trotz eines relativ hohen Traubenzuckergehaltes kalorienarm.

Aber es kommt nicht nur auf die guten Inhaltsstoffe an: Steckrüben schmecken auch gut. Während sie in früheren Zeiten fast ausschließlich als Eintopf zubereitet wurden, hat man sie mittlerweile als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch entdeckt. Dabei wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. Es lässt sich relativ schnell mit etwas säurehaltiger Flüssigkeit, zum Beispiel einem Fruchtsaft, dünsten. Steckrüben bilden aber auch eine Grundlage für eine leckere Cremesuppe oder schmecken im Auflauf gut. Wenig bekannt ist bisher die Verwendung als Rohkostsalat oder als Snack für zwischendurch.

Die Vorbereitung des Gemüses ist sehr einfach. Die Rüben müssen nur geschält werden und können dann in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

Vor dem Austrocknen in einem Folienbeutel geschützt können die Rüben bei kühler Lagerung über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden. Sind Steckrüben angeschnitten, empfiehlt es sich, die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abzudecken. Aber auch dann lassen sich die gelben oder violetten Rüben noch mehrere Tage aufbewahren.

 

 

(29.11.17) Äpfel aus dem Rheinland schmecken nicht nur lecker und versorgen den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen, sie eignen sich auch hervorragend, um die Wohnräume in der Ad-vents- und Weihnachtszeit geschmackvoll zu dekorieren. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

20171129.jpg

Foto: S.Weis

Aus Äpfeln, Nüssen, Zapfen und anderen natürlichen Materialien lassen sich stimmungsvolle Tischdekorationen für die Weihnachtsfeier oder die Festtafel zaubern. Sehr schön sind auch Äpfel, die am Stiel an einem farblich passenden Band in einem Fenster aufgehängt werden. Oder wie wäre es mit einem Arrangement in einer Schale mit frischem Tannen- oder Kieferngrün?

Besonders zur Dekoration geeignet sind Apfelsorten mit einer kräftigen Farbe. Dazu zählen beispielsweise der rote Gala oder der leuchtend orangefarbene Pinova. Zum Dekorieren bieten sich insbesondere auch kleinere Früchte an. Viele direktvermarktende Obstbauern bieten auch Äste von Zierapfelbäumen an, an denen kleine gelbe, orangefarbene oder rote Früchte in dichten Trauben hängen. Sie eignen sich ebenfalls hervorragend zum Dekorieren. Zieräpfel werden in viele Obstanlagen gepflanzt, um eine gute Befruchtung der Tafelobstsorten zu erreichen.

Frisches Obst gehörte früher in jeden Nikolausstiefel und auf den Weihnachtsteller. Was früher mangels Alternativen praktiziert wurde, ist angesichts des guten Essens, was insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit verzehrt wird, durchaus empfehlenswert. Äpfel, Birnen, Nüsse & Co. liefern nämlich Ballaststoffe und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Mit dem Verzehr von Obst kann man dem Körper etwas Gutes tun.