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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(07.12.16) Es geht wohl nichts über einen frisch geschlagenen Weihnachtsbaum, der fast vor der Haustür gewachsen ist. Auch viele rheinische Obst- und Gemüsebaubetriebe bieten in ihren Hofläden Weihnachtsbäume aus eigenem Anbau oder aus der Region an, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

In diesen Betrieben können die Verbraucher häufig „den“ passenden Baum aussuchen, bevor er dann frisch geschlagen wird. Dies ist natürlich optimal für die Haltbarkeit des Weihnachtsbaumes. Darüber hinaus ist das Aussuchen des Baumes ein Erlebnis für die ganze Familie, das mit dem Einkauf der Zutaten für das Weihnachtsmenü verbunden werden kann.

Sofern die Obst- und Gemüseerzeuger die Bäume nicht selber kultivieren, kommen sie von den Erzeugern ihres Vertrauens, die ebenfalls dafür sorgen, dass nur frisch geschlagene Bäume vermarktet werden. Bis zum Aufstellen des Baumes im Wohnzimmer sollte der Weihnachtsbaum möglichst kühl stehen und mit Wasser versorgt werden.

Gerade die Apfelerzeuger bieten auch gleich den Christbaumschmuck mit. Warum nicht einmal – wie in früheren Zeiten – kleine Äpfel in den Weihnachtsbaum hängen? Die leuchtend rote Sorte Gala oder der orange Pinova sind nur zwei Sorten, die sich gut als Christbaumschmuck eignen.

Eine Liste der direktvermarktenden Obst- und Gemüsebaubetriebe finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de. Dort ist bei den einzelnen Betrieben aufgeführt, welche Erzeugnisse selbst produziert werden.

 

 

 

 

 

(30.11.16) Sie ist überaus gesund, schmeckt einfach lecker und ist wieder schwer im Kommen: die Steckrübe. Während sie gerade bei vielen älteren Menschen noch immer Erinnerungen an schlechte Zeiten hervorruft, erfährt das auch Kohlrübe genannte Gemüse eine wahre Renaissance. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Steckrüben waren im ersten Weltkrieg und auch kurz nach dem zweiten Weltkrieg eines der wenigen verfügbaren Nahrungsmittel. Deshalb sind die dicken Rüben über Jahrzehnte fast in Vergessenheit geraten. Allenfalls als Viehfutter wurden die Rüben noch angebaut.

Bei Steckrüben handelt es sich aber um ein überaus gesundes Gemüse. Mineralien, wie Kalium, Calcium und Magnesium, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Beta-Carotin sind nur einige der gesunden Inhaltsstoffe. Obwohl sie einen relativ hohen Traubenzuckergehalt hat, ist die Steckrübe kalorienarm.

Darüber hinaus ist das Gemüse auch vielseitig verwendbar. Noch nahezu unbekannt ist die Verwendung als Rohkostsalat oder als Snack in mundgerechte Scheiben geschnitten. Der Geschmack ähnelt dem von rohem Kohlrabi. Am Bekanntesten dürfte noch die Zubereitung als Eintopf sein. Aber auch als Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch ist das Gemüse vielseitig einsetzbar. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat und gerne auch mit etwas Säure in Form von Apfelsaft ist schnell eine wohlschmeckende Beilage zubereitet. Auch als Grundlage für eine Cremesuppe oder im Auflauf ist das Gemüse sehr lecker.

Die Rüben müssen lediglich geschält werden und können dann in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

 

 

 

 

 

(23.11.16) Nach Presseberichten sollen mittlerweile rund 10 % der deutschen Bevölkerung unter einer Apfelallergie leiden. Aber auch Apfelallergiker können bei der richtigen Sortenwahl Äpfel gut vertragen, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Eine Apfelallergie wird durch eine bestimmte Aneinanderreihung von Aminosäuren hervorgerufen. Dies sind Eiweiße, die in jedem Lebewesen vorkommen. Da diese Eiweißbausteine in jeder Apfelsorte anders aneinander gereiht sind, ist auch die Verträglichkeit der Apfelsorten unterschiedlich.

Die höchste Verträglichkeit wird der Apfelsorte Santana zugesprochen. Aber auch der Allergengehalt der Sorten Wellant, Rubinette, Berlepsch oder Boskoop ist so niedrig, dass viele Allergiker den Verzehr von Äpfeln dieser Sorten vertragen. Allerdings wird Allergikern empfohlen, zunächst einmal vorsichtig zu testen, ob sie die jeweilige Apfelsorte vertragen. Denn die Verträglichkeit weicht je nach Person durchaus voneinander ab.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass alte Apfelsorten verträglicher seien als neue. Dies ist so nicht haltbar. Denn es gibt sowohl alte als auch neue Apfelsorten, die gut verträglich sind bzw. auf die Allergiker stark reagieren.

Auch Lagerdauer und Art der Lagerung sind mit entscheidend für die Verträglichkeit von Apfelsorten. Frisch geerntete Äpfel sind häufig besser verträglich als solche, die bereits längere Zeit gelagert worden sind.

 

 

 

 

 

(16.11.16) Die Verbraucher an Rhein und Ruhr müssen auch nach den ersten Frösten nicht auf knackige und frische Salate verzichten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

In diesen Tagen beginnt die Ernte von Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda, Kraussalat und Raisa in den rheinischen Gewächshäusern. Aus dem Freiland werden noch Endivien frisch geerntet. Den ganzen Winter über wird Feldsalat entweder im Freiland oder in Folientunneln geschnitten. Aber auch Chinakohl ist eine gute Alternative für knackigen Genuss.

Gerade im Winter bietet sich auch eine Kombination der verschiedenen Salate zum Beispiel mit Obst an. Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte bringen eine fruchtige Note in den Salat und steigern natürlich auch den Vitamingehalt. Aber auch Rohkostsalate verschiedener Wurzelgemüsearten, wie etwa Möhren, Rote Bete, Sellerie, Pastinaken oder Wurzelpetersilie sind ein Genuss und bringen Farbe auf den Salatteller.

Rohkost- und Blattsalate sind kalorienarm und ballaststoffreich. Der Verzehr verstärkt das Immunsystem und baut damit Erkältungskrankheiten vor. Sie sind aber auch eine willkommene Abwechslung zu Gänsebraten, Weihnachtsplätzchen und Glühwein, die zwar allesamt sehr lecker, aber auch sehr gehaltvoll sind.

Also, einfach mal einen leckeren Salat zwischendurch!

 

 

 

 

 

(2.11.16) Ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie mal eben ein paar Äpfel einkaufen wollten, dann aber nicht wussten, welche Sorte Sie nehmen sollen? Dann greifen Sie zur gut aussehenden Apfelsorte, die sich zu Hause aber als geschmacklicher Flop entpuppt. Da wäre es doch das Beste, die Apfelsorten einfach einmal zu probieren, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich bei der Sonderschau „Das Beste aus der Region“ im Rahmen der Verbraucherausstellung MODE HEIM HANDWERK vom 10. bis 13. November 2016 in der Messe Essen. In der Halle 5 bietet der Provinzialverband 8 Apfelsorten zur Verkostung an. Die Palette reicht dabei von alten Sorten, die etwa dem Berlepsch, bis hin zu neuen Sorten, die viele Verbraucher noch nicht kennen. Er wird eine breite Vielfalt von süß bis säuerlich angeboten. Oder kennen Sie schon Wellant, Fuji und Santana?

Sicher können die in Essen zur Verkostung angebotenen Sorten nur einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der Apfelsorten geben. Häufig können aber auch bei direktvermarktenden Obstbaubetrieben Apfelsorten probiert werden. Einige Apfelanbauer bieten den Kunden über 30 verschiedene Sorten aus eigenem Anbau an. Da wird für jeden Geschmack etwas dabei sein. Eine Liste der direktvermarktenden Obst- und Gemüsebaubetriebe kann auf der Homepage des Provinzialverbandes unter dem Link www.provinzialverband.de/dokumente/Direktvermarkter abgerufen werden.

 

 

 

 

 

 

 

(9.11.16) In diesen Tagen beginnt die Hochsaison für Rotkohl. Denn das Kohlgemüse zählt zu den beliebtesten Beilagen für Schmorbraten, Wild oder Gans. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Dabei kann Rotkohl viel mehr: auch als Rohkostsalat, Strudelfüllung oder zur frischen Bratwurst schmeckt Rotkohl hervorragend. Auch wenn die violetten Köpfe kein Saisongemüse im klassischen Sinne sind, steigt der Verbrauch in den Herbst- und Wintermonaten deutlich an. Liebhaber von Rotkohl kommen das ganze Jahr über auf ihre Kosten. Entweder frisch vom Acker oder aber aus Kühlhäusern werden die Köpfe durchgängig angeboten. In diesen Wochen beginnt auch die Einlagerung des Rotkohls in die Kühlhäuser, sodass in den kalten Wintermonaten stets frischer Rotkohl zur Verfügung steht.

Die Zubereitung eines Rotkohlgemüses stellt eine kleine Wissenschaft für sich dar. Die Zubereitung ist im Vergleich zu anderen Gemüsearten arbeits- und zeitaufwendig. Aber die Arbeit lohnt sich! Nachdem der Kopf geputzt und geschnitten ist, kommen eine Reihe von Zutaten in den Topf: Essig, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und Äpfel. Darüber hinaus hat jeder Koch eigene „Spezialzutaten“. Säfte oder Gelees verschiedener Früchte, Zimt, Rotwein oder Apfelkraut sind nur einige Möglichkeiten. In jedem Fall lohnt es sich, einen großen Kopf Rotkohl zu verarbeiten. Denn gegarter Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren.

Rotkohlköpfe halten sich über Tage bei kühler Lagerung frisch. So ist ein Einkauf auch längere Zeit vor der Verarbeitung möglich.

 

 

 

 

 

 

(26.10.16) In den traditionellen Anbaugebieten von Weißkohl und Rotkohl für die Verarbeitungsindust-rie läuft derzeit die Kappesernte. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Vor allem am Niederrhein und im Raum Euskirchen wird Kohl zur Verarbeitung angebaut. Dabei werden spezielle Weiß- und Rotkohlsorten gewählt, die besonders dicke Köpfe mit einem geringen Strunkanteil bringen. Der Weißkohl wird zu Sauerkraut verarbeitet. Dazu erfolgt zunächst die Ernte entweder von Hand oder mit einer Erntemaschine. Neben dem Abschneiden der Kohlköpfe werden auch die äußeren Deckblätter entfernt. Nach dem Transport in die Sauerkrautfabrik wird dort nachgeputzt und der Strunk ausgebohrt, bevor die Köpfe maschinell geschnitten werden. Zusammen mit Salz wird der geschnittene Weißkohl dann vergoren. Durch die Milchsäuregärung entsteht das Sauerkraut, das schließlich in Folienbeutel oder Dosen verpackt wird.

Je nach Wunsch der Verbraucher wird auch bereits gekochtes und gewürztes Sauerkraut abgefüllt, sodass es nur noch erwärmt werden muss.

Der Ernte- und Verarbeitungsprozess verläuft beim Rotkohl ähnlich. Allerdings wird der geschnittene Kohl nicht vergoren, sondern mit Gewürzen gekocht und dann abgefüllt.

Sauerkraut und Rotkohl sind überaus gesunde Gemüsebeilagen. Sie enthalten viel Vitamin C, Vitamin B und K und darüber hinaus Kalium, Calcium, Eisen und einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Dabei sind die Verwendungsmöglichkeiten wesentlich vielseitiger als nur als Beilage zu deftigem Fleisch. Suppen, herzhafte Kuchen, Eintöpfe oder auch Rohkostsalate bereichern den winterlichen Speiseplan.

 

 

 

 

 

(27.10.16)

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Der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, Christoph Nagelschmitz, begrüßt das Urteil des OLG Hamm zu den Aufzeichnungspflichten für Arbeitszeiten in Landwirtschaft und Gartenbau. Das Gericht entschied in letzter Instanz, dass die Allgemeinverbindlicherklärung des im Jahr 2014 verabschiedeten Mindestentgelt-Tarifvertrages für Landwirtschaft und Gartenbau nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz keine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer in Landwirtschaft und Gartenbau begründet.

„Endlich werden unsere Betriebe von diesem unerträglichen bürokratischen Monster erlöst“, so Nagelschmitz. Seit dem vergangenen Jahr seien alleine in den rheinischen Obst- und Gemüsebaubetrieben tausende von unnötigen Arbeitsstunden geleistet worden, um die Aufzeichnungspflicht zu erfüllen. Nachdem aller berechtigter Widerstand des Berufsstandes gegen die unsinnige Regelung, die mit dem Übergang in den Geltungsbereich des Mindestlohngesetzes ab 2018 ohnehin entfiele, ergebnislos geblieben sei, habe nun ein Gericht die Bedenken bestätigt. Erst jetzt, am Ende der zweiten vollen Obst- und Gemüsesaison nach der Einführung der Aufzeichnungspflicht, sei diese zusätzliche Last endgültig gekippt worden.

Nagelschmitz forderte eine umgehende Umsetzung des Gerichtsurteiles durch die Politik. „Frau Nahles muss jetzt ganz schnell handeln, damit weiterer Schaden von den Betrieben abgewendet wird. Denn einzig und alleine die Betriebe tragen die Kosten für die jetzt als ohne Rechtsgrundlage eingestufte Aufzeichnungspflicht“, so der Präsident.

Nach dem Mindestlohngesetz seien nur für geringfügig Beschäftigte Aufzeichnungen von Arbeitsbeginn, -ende und –dauer vorgeschrieben. „Dies würde unsere Mitgliedsbetriebe in ihrem Verwaltungsaufwand deutlich entlasten“, resümierte Nagelschmitz.