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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(22.02.17) Am 15. und 16. Februar 2017 haben viele rheinische Gemüseerzeuger die ersten Gemüsejungpflanzen auf die Äcker gepflanzt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Die ersten Pflanzungen von Salaten und Kohlrabi konnten in diesem Jahr außergewöhnlich früh vorgenommen werden. Der Grund hierfür liegt in einigen Tagen mit sonnigen und trockenen Witterungsbedingungen, die dazu geführt haben, dass die Felder soweit abgetrocknet sind, dass der Boden für eine Pflanzung vorbereitet werden konnte. Je nach Bodenart und Witterungsverlauf können häufig erst Ende Februar / Anfang März die ersten Salatsätze gepflanzt werden.

Die jungen Gemüsepflanzen werden jetzt mit Folie und Vlies vor niedrigen Temperaturen geschützt. Durch diese Abdeckung können die Pflanzen auch leichte Fröste ohne Schaden aushalten. Denn Fröste würden die zarten Blättchen zu stark schädigen, sodass die jungen Pflanzen absterben würden. Erst wenn die Pflanzen eine gewisse Größe erreicht haben, wird zunächst eine Lage der Abdeckung entfernt, bevor dann später an einem trüben Tag auch die zweite Lage entfernt wird. Denn pralle Sonne würde die weichen Blätter verbrennen.

Auch alle Wurzelgemüsearten eignen sich als Rohkostsalat. Möhre, Pastinake, Wurzelpetersilie, Steckrübe und Rote Bete überzeugen durch ihren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Als Waldorfsalat ist Knollensellerie zusammen mit Äpfeln und Walnüssen ein Klassiker.

Ein früher Pflanztermin ist übrigens nicht gleichbedeutend mit einem frühen Erntetermin. Zu groß ist der Einfluss der Luft- und Bodentemperatur und des Witterungsverlaufs. Hier kann als Faustregel gelten: je mehr Sonnenschein und je höher die Temperaturen, desto früher der Erntebeginn. Üblicherweise liegt der Erntebeginn für Salate und Kohlrabi aus dem Freiland etwa Ende April / Anfang Mai.

 

 

 

 

(15.02.17) Weil in Südeuropa viele Gemüsekulturen durch Frost und Schnee geschädigt sind, sind die Preise für importiertes Gemüse in den letzten Wochen stark angestiegen. Dies wurde in den Tageszeitungen an herausgehobener Stelle veröffentlicht. Die rheinischen Gemüseerzeuger bieten eine gesunde und leckere Gemüsevielfalt in vergleichbaren Mengen wie in den Vorjahren an. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Wer zurzeit Gurken, Tomaten oder Kohlrabi essen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Alternativen, die die rheinischen Gemüseerzeuger bieten können, sind lecker und durch ihren hohen Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen ideal, um das Immunsystem zu stärken. Darüber hinaus entfallen Transporte über Hunderte von Kilometern.

Die Vielfalt des rheinischen Gemüses ist nach wie vor groß: Verschiedene Kohl- und Wurzelgemüsearten sind sicher die bekanntesten Gemüsearten. Aber auch Kräuter, Winterportulak, Champignons und andere Pilze bringen Abwechslung auf den Tisch. Und fast alle diese Gemüsearten eignen sich auch hervorragend zur Zubereitung eines Salates. Chinakohl ergibt in feine Streifen geschnitten zusammen mit frischem Obst einen leckeren und sättigenden Salat. Krautsalat wird oft im Sommer zum Grillen angeboten. Warum nicht auch einmal als Salatbeilage im Winter?

Auch alle Wurzelgemüsearten eignen sich als Rohkostsalat. Möhre, Pastinake, Wurzelpetersilie, Steckrübe und Rote Bete überzeugen durch ihren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Als Waldorfsalat ist Knollensellerie zusammen mit Äpfeln und Walnüssen ein Klassiker.

Die im Rheinland verfügbaren Gemüsearten können selbstverständlich auch gekocht oder gedünstet verzehrt werden. Sie lassen sich nach dem Einkauf zu Hause im Kühlschrank noch über mehrere Tage lagern.

 

 

 

 

(25.01.17) In den Wintermonaten schlägt die Stunde des Grünkohls. Dieses Kohlgemüse hat zwar für viele ein angestaubtes Image, ist aber ganz groß in Mode. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

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Foto: S. Weis

„Kale“, wie Grünkohl in den USA genannt wird, ist dort ein absolutes „In-Gemüse“. Ob als Chips oder als Smoothie, Grünkohl wird in Nordamerika mittlerweile in großen Mengen verzehrt. Der Grund für die neue Beliebtheit sind die wertgebenden Inhaltsstoffe. Pro-Vitamin A und Vitamin C, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen machen den Verzehr von Grünkohl nicht nur zu einem geschmacklichen Erlebnis sondern auch zu einer Investition in die eigene Gesundheit.

Grünkohl wird im Rheinland den ganzen Winter über frisch geerntet. Angeboten werden lose Blätter oder Köpfe der Pflanzen. Das Blattgrün muss dann von den Rippen abgestreift und geschnitten werden. Häufig wird auch bereits geschnittener und in Folienbeuteln verpackter Grünkohl offeriert.

Frischer Grünkohl sollte möglichst frisch verarbeitet werden, da er wegen der großen Blattoberfläche sehr schnell welkt. Es empfiehlt sich, frischen Grünkohl in einem Folienbeutel bei niedrigen Temperaturen aufzubewahren, da hierdurch die Verdunstung reduziert werden kann.

Wem die Vorbereitung von frischem Grünkohl zu arbeitsaufwendig ist, der kann auch auf tiefgekühlte Ware zurückgreifen. Denn ein großer Teil der Anbaufläche im Rheinland von fast 200 ha ist für die Verarbeitung bestimmt.

Wem ein Smoothie aus Grünkohl zu extravagant ist, der kann natürlich auch auf die klassischen Verwendungsmöglichkeiten, etwa zu Kassler, Mettwurst oder Gans, zurückgreifen.

 

 

 

(01.02.17) Bis zur Einführung des großflächigen Kartoffelanbaus in Mitteleuropa waren Pastinaken ein Grundnahrungsmittel in Mitteleuropa. Nachdem sie zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geraten waren, haben die weißen Rüben in den letzten Jahren wieder viele Freunde gefunden, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn mit.

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Foto: S. Weis

Warum die Pastinaken von Kartoffeln und Möhren verdrängt worden sind, ist unbekannt. Denn Pastinaken schmecken ähnlich wie Möhren, sind sehr gut verträglich und – ebenso wie Kartoffeln – reich an Kohlenhydraten. Sie enthalten eine Reihe von Mineralstoffen, so etwa Kalium und B-Vitamine. Außerdem ist der Gehalt an Ballaststoffen und Pektin beachtenswert.

Die weißen Wurzeln sind genauso wie Möhren vielseitig einsetzbar. Sie schmecken zum Beispiel in Suppen und Eintöpfen, roh als Salat, als Snack zwischendurch oder gedünstet als Gemüsebeilage. Zusammen mit Kartoffeln können sie zu einem leckeren Püree verarbeitet werden.

Um die Verdunstung zu verringern verpackt man Pastinaken am besten in einem Folienbeutel. So können die Wurzeln über einen längeren Zeitraum kühl gelagert werden.

Häufig werden Pastinaken mit den ähnlich aussehenden Petersilienwurzeln verwechselt. Geschmack und Geruch beider Wurzeln ist aber sehr unterschiedlich. Während Wurzelpetersilie intensiv nach Petersilie duftet und schmeckt, kommt bei der Pastinake die Verwandtschaft zur Möhre zum Ausdruck. Die beiden Wurzelgemüse können aber auch anhand von äußeren Merkmalen unterschieden werden. Während der Blattansatz bei der Pastinake eingesunken ist, stellt sich dieser bei der Wurzelpetersilie als kleiner „Berg“ dar.

Noch ein Tipp für die Erkältungszeit: Zusammen mit Äpfeln, Roter Bete und anderen Wurzelgemüsen, können Pastinaken zu einem frischen Saft gepresst werden, der das Immunsystem stärkt. Täglich ein Glas von diesem Saft schützt vor Erkältungen.

 

 

 

(08.02.17) Nach wochenlanger Kälte und dunkler Witterung sehnen sich die Verbraucher nach Wärme und Sonne. Frische Kräuter aus dem Rheinland können mit leuchtendem Grün und leckerem Geschmack den Frühling auf den Tisch bringen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Das zarte Grün von Kerbel, Koriander, Sauerampfer und Co. ist mit leuchtenden Frühlingsblühern kombiniert eine wunderschöne Tischdekoration, die die Stimmung aufhellt. Dazu die Topfkräuter einfach in Übertöpfe in peppigen Farben oder in bunte Filzstoffe eingepackt auf den Tisch stellen.

Die zur Dekoration verwendeten Kräuter können dann später für leckere Gerichte verwendet werden. Ein frischer Kräuterdip, ein Kräutersüppchen oder eine grüne Soße sind nur einige der Verwendungsmöglichkeiten für die Kräuter. Und so groß wie die Vielfalt der Kräuter, die auch jetzt im Februar schon von den rheinischen Gemüsebauern angeboten werden, so vielfältig sind auch die Verwendungsmöglichkeiten.

Am Bekanntesten ist wohl die Petersilie. Sie passt ebenso in ein Salatdressing, wie zu Möhren- oder Kohlrabigemüse. Auch der Schnittlauch gehört in Salate, Soßen und Dips. Dill ist ein klassisches Gewürz zu Fisch, passt aber auch in Kartoffelsalat oder zu grünen Salaten. Kerbel und Sauerampfer werden gerne zu feinen Suppen verarbeitet. Sie eignen sich aber ebenso für Dips und Soßen.

Viele Küchenkräuter haben einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihnen allen sind ätherische Öle eigen. Oft regen Kräuter die Verdauung an oder wirken entschlackend.

 

 

 

 

(03.01.17) Bis zum Austrieb der Obstbäume im März/April ist es jetzt an der Zeit, die Obstbäume im eigenen Garten an frostfreien Tagen zu schneiden. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S. Weis

Durch den richtigen Obstbaumschnitt wird die Qualität der Früchte im kommenden Sommer gesteigert und der Krankheitsdruck reduziert. Deshalb sollten sich Hobbygärtner jetzt die Zeit nehmen, steil nach oben oder nach innen wachsende Äste zu entfernen. Auch die Spitzen der Bäume, die durch den größeren Lichteinfall dazu neigen, die unteren Baumpartien zu überbauen, müssen ausgelichtet werden. Ziel muss es sein, dass das Sonnenlicht auch in belaubtem Zustand des Baumes den Stamm erreichen kann. Denn nur, wenn die Blätter überall am Baum genügend Licht bekommen, werden die Früchte optimal ernährt. Dies spiegelt sich dann im guten Geschmack des Obstes wieder.

Ein konsequenter Obstbaumschnitt ist aber auch zur Bekämpfung von Krankheiten unerlässlich. So sollten unbedingt alle abgestorbenen Äste, Fruchtmumien, dies sind eingetrocknete und von Pilzen befallene Früchte aus dem Vorjahr, oder auch vom Obstbaumkrebs befallene Äste entfernt werden. Auch noch nicht verrottetes Falllaub vom Vorjahr sollte entfernt werden, da Pilzsporen im Falllaub überwintern.

Der Obstbaumschnitt sollte nicht bei starken Frösten vorgenommen werden. Frost kann in den offenen Wunden Holzschäden verursachen.

Süßkirschen- und Walnussbäume werden erst im August geschnitten. Ansonsten drohen Sie beim Austrieb zu verbluten. Pfirsiche und Aprikosen schneidet man hingegen am besten während der Blüte.

 

 

 

 

 

(10.01.17) Möhren sind wahre Vitamin- und Mineralstoffbomben. Deshalb ist der Verzehr von Möhren gerade in den Wintermonaten besonders empfehlenswert, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Die orangen Rüben enthalten die Vitamine B1, B2, C und E sowie große Mengen Beta-Carotin. Beta-Carotin wird immer dann, wenn etwas Fett mit verzehrt wird, in Vitamin A umgewandelt. Aber auch die Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen tragen zum hohen gesundheitlichen Wert des Gemüses bei. Dabei sind Möhren kalorienarm und deshalb ideal geeignet für all diejenigen, die sich nach der Weihnachtszeit eine Gewichtsreduzierung vorgenommen haben.

Außerdem sind Möhren aber auch überaus vielseitig einsetzbar. Deshalb sollte das Gemüse in keinem Haushalt fehlen. Roh als Snack zwischendurch, im Salat, im Suppengemüse, als Gemüsebeilage, am Schmorbraten, als Saft oder Kuchenzutat: Möhren passen zu fast allem.

In einem Folienbeutel verpackt können Möhren problemlos mehrere Tage im Kühlschrank aufgehoben werden. Sollte aber tatsächlich eine zu große Menge eingekauft worden sein, kann das Gemüse auch sehr gut eingefroren werden. Hierzu werden sie entsprechend den späteren Verwendungswünschen vorher zerkleinert.

Frisch eingekaufte Möhren müssen übrigens nicht geschält werden. Durch das Waschen des Gemüses kurz vor dem Verkauf erübrigt sich diese lästige Tätigkeit. Außerdem können durch einen Verzicht auf das Schälen wichtige Inhaltsstoffe erhalten werden.

Die rheinischen Gemüseerzeuger bauen nicht nur orangefarbene Möhren an. Auch gelbe oder violette Möhren stammen aus dem heimischen Anbau. Durch eine Mischung lässt sich sicherlich ein Hingucker auf den Teller zaubern.

 

 

 

 

(18.01.17) Obst- und Gemüsesäfte sind eine ideale Nahrung, um die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag tatsächlich erreichen zu können. Dabei ist Apfelsaft der von den deutschen Verbrauchern beliebteste Saft, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S. Weis

Apfelsaft kann aus Äpfeln mit dem entsprechenden Equipment in jedem Haushalt frisch hergestellt werden. Da dies aber mit Aufwand verbunden ist und in vielen Haushalten weder entsprechende Maschinen noch die notwendige Zeit zur Verfügung steht, halten die rheinischen Obstbauern Apfelsaft aus eigenen Äpfeln für die Verbraucher bereit. Großer Vorteil dieses Apfelsaftes: Es handelt sich in der Regel um Direktsaft, das heißt, dass der Saft sofort nach dem Pressen abgefüllt und haltbar gemacht wird. Dieser Saft wir in der Regel ohne Zugabe von Zucker zubereitet. Beim überwiegenden Teil des im Lebensmitteleinzelhandel angebotenen Apfelsaftes handelt es sich hingegen um Saft, der aus einem Saftkonzentrat durch die Zugabe von Wasser hergestellt wird.

Die rheinischen Obstbauern bieten Apfelsaft entweder in Flaschen oder auch als „Bag-in-Box“ an. Es handelt sich dabei um einen mit Saft gefüllten Folienbeutel in einem Karton. Großer Vorteil im „Bag-in-Box“-System ist die lange Haltbarkeit des geöffneten Gebindes. Bis zu 6 Wochen nach Anbrechen kann immer wieder nach aktuellem Bedarf Saft gezapft werden, ohne dass der Saft verderben würde.

Häufig bieten die Obstbauern naturtrüben Apfelsaft an. Dieser Saft enthält mehr sekundäre Pflanzenstoffe als ein gefilterter Saft. Den im Apfelsaft enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen wird nachgesagt, dass sie das Risiko für Darmkrebserkrankungen verringern. Der Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen ist bei naturtrübem und gefiltertem Saft nahezu identisch.

Der Geschmack des Apfelsafts hängt von der Kombination der verwendeten Apfelsorten ab. Manche Obstbauern bieten auch sortenreine Apfelsäfte an. Der Geschmack variiert stark je nach Zucker- und Säuregehalt der jeweiligen Apfelsorte.