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Herzlich willkommen auf der Webseite des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer e.V., der berufsständischen Interessenvertretung der Obst- und Gemüseerzeuger im Landesteil Nordrhein von Nordrhein-Westfalen.

 

Sehen Sie hier unsere letzten Meldungen und demnächst anstehende Termine. Weitere finden Sie unter Aktuelles bzw. unter Termine.

(15.11.17) Als eine der beliebtesten Gemüsebeilagen zu Gans, Wild oder Schmorbraten hat Rotkohl insbesondere im November und Dezember Hochsaison. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Auch wenn das Kohlgemüse meist in der klassischen Variante als Gemüsebeilage verzehrt wird, kann Rotkohl eigentlich viel mehr. Er eignet sich als Rohkostsalat, als Strudelfüllung oder auch als Zutat für einen Auflauf. Dennoch ist und bleibt die Verwendung als Gemüsebeilage die bei weitem beliebteste Verwendungsart. Ob zu frischer Bratwurst, Roulade, Gulasch oder Ente, das Gemüse lässt sich vielfältig kombinieren.

Wenn in Bayern vom „Blaukraut“ gesprochen wird und im nördlichen Deutschland von „Rotkohl“, sind dies nicht nur Wortspiele. Denn die Farbe des zubereiteten Rotkohls gibt auch Auskunft über die Zubereitungsart. Während die eher blaue Farbe für die Verwendung von mehr Zucker spricht, entsteht die rot-violette Farbe durch Verwendung von mehr Säure. So schmeckt das Blaukraut in der Regel süßer als der im Norden Deutschlands zubereitete Rotkohl.

Wer einmal selbst Rotkohl zubereitet hat, weiß, dass dies mit erheblichem Aufwand verbun-den ist. Aber die investierte Arbeitszeit lohnt sich! Nach dem Putzen und Schneiden des Kopfes kommen eine Vielzahl von Zutaten in den Topf: Essig, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und säuerliche Äpfel. Zusätzlich hat jeder Koch seine eigenen „Spezialzutaten“. Säfte oder Gelees verschiedener Früchte, Zimt, Rotwein oder auch Apfelkraut sind nur einige Möglichkeiten. Wer sich die Mühe macht, Rotkohl selber zu verarbeiten, sollte unbedingt einen großen Kopf auswählen. Denn der zubereitete Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren.

Der Einkauf von frischem Rotkohl ist längere Zeit vor der Verarbeitung möglich. Die festen Köpfe halten sich bei kühler Lagerung über Tage frisch, ohne dass Qualitätseinbußen zu befürchten wären.

 

 

(15.11.17) Auch wenn die Wurzelpetersilie zum klassischen Suppengemüse zählt, hat sie viel mehr zu bieten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

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Foto: S.Weis

Weitere Verwendungsmöglichkeiten findet das weiße Gemüse in Eintöpfen, fein geraspelt im Rohkostsalat, zusammen mit Kartoffeln zu einem Püree gekocht, in Mischgemüsen, zu Chips getrocknet oder einfach in dünnen Scheiben roh zu einem herzhaften Brotbelag. Die Wurzeln sind vielseitig einsetzbar und auf Grund ihrer Inhaltsstoffe überaus gesund. Sie enthalten Calcium, Eisen, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E, Folsäure sowie ätherische Öle, die für den intensiven Geschmack verantwortlich sind. Mit dieser „Vitaminbombe“ können sich Verbraucher vor Infekten in der nasskalten Jahreszeit schützen.

Die Wurzelpetersilie ist in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Lange Zeit kannten viele Verbraucher nur die Blattpetersilie in glatter oder krauser Form. Gemeinsam mit vielen anderen Wurzelgemüsearten hat auch die Wurzelpetersilie in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren.

Vom Äußeren her kann die Wurzelpetersilie leicht mit der Pastinake verwechselt werden. Während die Wurzelpetersilie einen kleinen „Hügel“ auf der Wurzel trägt, hat die Pastinake dort ein kleines „Tal“. Geschmacklich unterscheiden sich beide Wurzelgemüse sehr deutlich: Während die Wurzelpetersilie den typischen Petersiliengeschmack hat, schmeckt die Pastinake ähnlich wie Möhren.

Bis weit in das Frühjahr hinein bieten die rheinischen Gemüseerzeuger jetzt Wurzelpetersilie an. Es empfiehlt sich, die weißen Wurzeln einfach einmal zu probieren.

 

 

(2.11.17) Mit einer Anbaufläche von rund 300 ha wurde im vergangenen Jahr etwa ein Drittel des in Deutschland angebauten Wirsings im Rheinland erzeugt. Die günstigen klimatischen Bedin-gungen und die milden Winter sorgen seit vielen Jahren dafür, dass das Rheinland eine Hochburg des Wirsinganbaus ist. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Wirsing wird mittlerweile fast ganzjährig aus heimischem Anbau vermarktet. Traditionell liegen die Angebotsschwerpunkte für dieses Gemüse, das üblicherweise gekocht verzehrt wird, in den Herbst- und Wintermonaten. Allerdings ist auch der besonders zarte Frühwirsing im späten Frühjahr sehr beliebt.

Wirsing zählt zum Kopfkohl, schmeckt mit seinen gekräuselten Blättern aber milder als der Weißkohl. Ähnlich wie alle Kohlarten enthalten die krausen Köpfe viel Vitamin C und auch Senföle.

Verwendet wird Wirsing häufig gedünstet als Gemüsebeilage zu diversen Fleischgerichten. Beliebt sind auch Wirsingkohlrouladen. Während Wirsing früher als „Arme-Leute-Essen“ eingestuft wurde, hat seit einigen Jahren auch die gehobene Küche diese Kohlart entdeckt.

Wirsing hält sich bei kühler Lagerung mehrere Tage frisch. Das Welken der äußeren Blätter kann durch eine Lagerung in einem Folienbeutel verhindert werden. Sollte nur ein Teil des Wirsingkopfes verbraucht werden, empfiehlt es sich, die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abzudecken. In diesem Falle sollte der Rest des Kopfes möglichst bald verwendet werden.

Wirsing stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, hat aber im Rheinland seine zweite Heimat gefunden.

 

(25.10.17) Möhren überzeugen durch ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen und können äußerst vielseitig eingesetzt werden. Dabei müssen Möhren nicht immer die orange Farbe haben. Mittlerweile sind auch lila, gelbe oder rote Möhren im Handel. Darauf weist der Pro-vinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Die Farbvielfalt bei den Möhrensorten, die erst in den letzten Jahren wiederentdeckt worden ist, sorgt für Abwechslung und Farbe auf dem Teller. Geschmacklich unterscheiden sich die verschiedenfarbigen Sorten nicht. Sie sind aber ein echter Hingucker.

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist der Verzehr von Möhren besonders empfeh-lenswert. Die Rüben enthalten die Vitamine B1, B2, C und E sowie große Mengen Beta-Carotin. Das Beta-Carotin wird immer dann, wenn es zusammen mit Fett verzehrt wird, in Vitamin A umgewandelt. Zusätzlich enthalten Möhren die Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen. Dabei sind sie kalorienarm. Der Vitamin- und Mineralstoffmix stärkt das Immunsystem und hilft Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Die Verwendungsmöglichkeiten der Möhren sind schier unerschöpflich. Jeder kennt sie roh als Snack zwischendurch. Sie gehören genauso zum Suppengemüse wie an einen Schmorbra-ten. Als Gemüsebeilage passen sie zu fast allem. Für Süßmäuler ist ein Möhrenkuchen ein Genuss. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist aber auch ein frisch gepresster Saft aus Möhren, anderen Wurzelgemüsearten und Äpfeln ideal, um vorbeugend etwas gegen Erkältungen zu unternehmen. Möhren können in einem Folienbeutel verpackt problemlos mehrere Tage im Kühlschrank aufgehoben werden. Sehr gut eignen sie sich aber auch zum Einfrieren, sollte eine zu große Menge eingekauft worden sein.

Durch den Verzicht auf das Schälen können wichtige Inhaltsstoffe erhalten werden. Bei fri-schen Möhren ist ein Schälen nicht notwendig, da sie kurz vor dem Verkauf gewaschen wor-den sind.

 

 

(18.10.17) Viele Verbraucher kennen das Problem: Man hat mehr Äpfel eingekauft als man eigentlich wollte, die Äpfel liegen in der warmen Wohnung, schrumpeln vor sich hin und werden meh-lig. Oder aber der eigene Apfelbaum hat solche Mengen an Ertrag gebracht, dass man kaum Herr über die Äpfel wird. Dass solche Probleme nicht auftreten müssen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S.Weis

Durch eine richtige Lagerung können Äpfel über einen längeren Zeitraum frisch und knackig gehalten werden. Zunächst einmal sollten Äpfel kühl gelagert werden. Für kleinere Mengen ist das Gemüsefach oder die „0o -Zone“ im Kühlschrank ideal. Für größere Mengen empfeh-len sich Orte, bei denen die Temperatur möglichst niedrig ist. Hierzu zählen ein kühler Kel-ler, eine frostfreie Garage oder auch ein Standort im Freien ohne direkte Sonneneinstrahlung. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Äpfel frostfrei gelagert werden. Die Früchte sollten möglichst einlagig in Kisten oder Kartons aufbewahrt werden, ohne dass sich die Früchte berühren. Durch regelmäßige Überprüfung der Früchte und Entfernung erkrankter oder fauler Äpfel kann die Ansteckung weiterer Früchte verhindert werden.

Neben der Temperatur ist auch die Luftfeuchtigkeit eine wichtige Komponente bei der Lage-rung von Äpfeln. Äpfel scheiden Feuchtigkeit aus, was sich äußerlich im Schrumpeln zeigt. Um die Verdunstung zu verhindern, empfiehlt sich eine Lagerung in Folienbeuteln. Aller-dings sollten einige wenige Löcher im Beutel vorhanden sein, um Schwitzwasser, das bei Temperaturunterschieden entsteht, entweichen zu lassen.

Am Günstigsten ist es natürlich, die Äpfel zügig zu verbrauchen. Die eingekauften Mengen sollten nicht zu groß sein, denn die rheinischen Obsterzeuger halten stets frischen Nachschub in optimaler Qualität für die Verbraucher bereit. Eine Liste mit direktvermarktenden Obsterzeugern finden Sie auf der Homepage des Provinzialverbandes unter www.provinzialverband.de.

(11.10.17) Eine heiße Suppe ist genau das Richtige, um nasskaltem Herbstwetter zu trotzen und sich aufzuwärmen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

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Foto: S.Weis

Suppengemüse, das in der Regel aus Knollensellerie, Möhre, Porree und Petersilie besteht, ist die Grundzutat für jede Brühe. Weitere Bestandteile des Suppengrüns können Wurzelpetersilie, Zwiebel oder Kräuter wie Liebstöckel oder Thymian sein. Die aromatischen Gemüsearten sorgen für den guten Geschmack sowohl jeder Gemüsebrühe als auch jeder Fleischbrühe. Um den Verbrauchern Arbeit zu sparen, bieten die rheinischen Gemüseerzeuger Suppengemüse bereits vorgeputzt und fertig portioniert in einer Verpackung an.

Ist dann erst einmal eine Brühe hergestellt, ist es keine Hexerei mehr, eine leckere Suppe auf Basis verschiedener Gemüsearten zuzubereiten. Möhren, Pastinaken, Rosenkohl, Blumen-kohl, Champignons und auch viele andere Gemüsearten werden in der Brühe gegart und an-schließend püriert. Je nach Gemüseart und Geschmack bieten sich verschiedene Gewürze und eventuell eine Verfeinerung mit Sahne oder Crème fraîche an.

Bestens geeignet ist eine Gemüsebrühe aber auch als Basis für einen Eintopf. Verschiedene Gemüsearten, Kartoffeln und je nach Geschmack auch Fleisch werden in der Brühe gegart. So entsteht mit relativ geringem Aufwand ein gesundes Essen zum Aufwärmen an nasskalten Herbsttagen.

Gemüsebrühe eignet sich auch bestens zum Würzen für Soßen oder Gemüsebeilagen. Frei von Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen kann der Eigengeschmack verschiedener Speisen besser zur Geltung gebracht werden.

Brühen, Suppen und Eintöpfe sind wertvolle Mineralstofflieferanten, da alle in den Grundzutaten enthaltenen Mineralstoffe mit gegessen werden.

Wer Brühe zubereitet, sollte gleich einen großen Kessel voll kochen. Denn Brühe lässt sich hervorragend in kleinen Portionen einfrieren oder aber heiß in Gläser mit Twist-off-Deckeln abfüllen und so über längere Zeit konservieren.

(27.09.17) Auch wenn der Ausspruch „Alles Kappes!“ im rheinischen Dialekt ein Synonym dafür ist, dass alles schlecht läuft, hat er für die rheinischen Gemüseerzeuger eine ganz andere Bedeu-tung. Im Moment ist für viele Gemüsebauern im wahrsten Sinne des Wortes „Alles Kappes!“, denn die Ernte von Kopfkohl – im Rheinland als „Kappes“ bezeichnet – läuft auf Hochtouren. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Überall finden in diesen Wochen Oktober- und Schlachtfeste statt. Und keines dieser Feste kommt ohne Weißkohl aus. Zur Haxe und zum Schweinebraten gehört Weißkohl genauso wie zur Schlachtplatte. Dabei werden gleich die wichtigsten Verwendungsarten des Weißkohls deutlich: milchsauer vergoren als Sauerkraut, als Krautsalat oder gedünstet als Gemüsebeilage. Aber Weißkohl kann viel mehr: als Kohlroulade ist er genauso beliebt wie als Zutat für Eintöpfe oder Aufläufe. Und warum nicht auch einmal etwas Neues probieren? So etwa kombiniert mit Nudeln. Eine ungewöhnliche, aber leckere Kombination.

Gerade in den Herbst- oder Wintermonaten sind Weißkohl und Sauerkraut besonders empfehlenswert. Sie enthalten viel Vitamin C, Vitamin B und K sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Eisen und auch einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt stärkt das Immunsystem und schützt so vor Erkältungen.

Im Lebensmitteleinzelhandel werden in der Regel kleine Kohlköpfe angeboten. Diese halten sich bei kühler Lagerung über längere Zeit. Ist der Kohlkopf angeschnitten, sollte die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Auch dann ist noch eine Lagerung über mehrere Tage möglich.

Auf vielen rheinischen Feldern wird Weißkohl für die Herstellung von Sauerkraut und Krautsalat in Fabriken angebaut. Auch hier läuft jetzt die Ernte der großen Köpfe, sodass bald wieder frisches Sauerkraut auf den Markt kommt.

 

(04.10.17) Die rheinischen Apfelerzeuger bieten eine immer größere Vielfalt an Apfelsorten in ihren Hofläden an. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.

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Foto: S.Weis

Bereits Anfang September waren die Sorten Elstar und Gala auf dem Markt. Doch auch bevor die spätreifenden Sorten Fuji und Braeburn geerntet werden, ist die Sortenvielfalt groß. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: der süßsäuerliche Wellant, der knackige Topaz oder die süßsaure Rubinette sind genauso schon zu haben wie die traditionellen Sorten Cox Orange oder Berlepsch.

Auch wenn einige Sorten in diesem Jahr knapp sind, kann in den kommenden Wochen aus dem Vollen geschöpft werden. Dabei ist von knackig bis eher weich und von süß bis säuerlich alles zu haben.

Je nach Verwendungszweck ist die eine oder andere Sorte besser geeignet. Soll der Apfel im Kuchen eher zerfallen, ist Boskoop genau die richtige Sorte. Sollen die Äpfel hingegen fest bleiben, eignen sich Topaz oder Braeburn besser.

Zu Hause sollten die Äpfel von den Verbrauchern möglichst kühl gelagert werden. In den Hofläden werden die Äpfel oft im Folienbeutel verpackt angeboten. Diese Folienbeutel eige-nen sich sehr gut für eine Lagerung zu Hause. Ist dann die Temperatur niedrig, halten sich die Früchte über Wochen. Bei Zimmertemperatur lässt die Festigkeit oft schnell nach. Zudem schrumpeln die Äpfel wegen des Feuchtigkeitsverlustes. Manche Apfelsorten bilden eine natürliche Fettschicht auf der Schale, um die Früchte vor dem Austrocknen zu schützen. Diese Äpfel wirken dann wie gewachst. Allerdings ist dies ein natürlicher Prozess, der beispielsweise bei den Sorten Jonagold und Topaz auftritt. Das Wachsen von Äpfeln ist in Deutschland nicht gestattet und auch nicht notwendig.