Ministerin Silke Gorißen und Präsident Georg Boekels eröffnen nordrhein-westfälische Erdbeersaison in Tönisvorst
„Erdbeeren sind die ersten Früchte, die die Obsternte des Jahres 2026 in Nordrhein-Westfalen einläuten. Wegen ihres guten Geschmacks und ihrer hervorragenden Qualität werden die Früchte sehnlichst von den Verbrauchern erwartet“, stellte Präsident Boekels fest. Die Früchte seien direkt vor der Haustür der Verbraucher gewachsen und müssten nicht über Hunderte Kilometer transportiert werden. Gemeinsam mit Ministerin Silke Gorißen hat er am 29. April 2026 in Tönisvorst die nordrhein-westfälische Erdbeersaison eröffnet.
„Den nordrhein-westfälischen Obstbauern gelingt es, die Erdbeersaison auf deutlich mehr als ein halbes Jahr zu verlängern. So wurden in diesem Jahr in nordrhein-westfälischen Gewächshäusern bereits vor etwa vier Wochen die ersten Erdbeeren geerntet. Dort werden dann auch kurz vor Weihnachten die letzten Früchte gepflückt.“, erläuterte Boekels. Normalerweise blühe eine Erdbeerpflanze im Frühjahr und trage – je nach Witterung – Ende Mai bis Anfang Juni Früchte. Durch die Wahl verschiedener Sorten könne die Erdbeerernte dann ungefähr einen Monat dauern. Doch dies wäre für die Verbraucher, die die Erdbeeren ja besonders liebten, viel zu kurz, so Boekels.
Nordrhein-Westfalen sei in Deutschland die Region, in der die Verfrühung der Erdbeerkulturen am weitesten verbreitet sei. „Je nach Witterungsverlauf kann die Erdbeerernte mit Hilfe dieser Folientunnel um 2 bis zu 4 Wochen gegenüber der Freilandernte verfrüht werden“, betonte der Präsident. Mittels einer gestaffelten Pflanzung von tiefgefrorenen Erdbeerpflanzen gelinge es, bis in den Herbst hinein ständig frische Erdbeeren ernten zu können. „Durch den Anbau der Erdbeeren in Gewächshäusern und Folientunneln wird nicht nur ein Verfrühungseffekt erzielt. Auch für die Gesundheit der Erdbeerpflanzen bietet der Schutz vor Regen große Vorteile. Die Früchte werden nicht nass. Damit ist die Gefahr einer Pilzerkrankung der Früchte viel geringer. Es wirkt sich also umweltschonend aus, Erdbeeren im geschützten Anbau anzubauen“, so Boekels. Der Erntebeginn liege in diesem Jahr ähnlich früh wie im Vorjahr.
Tönisvorst, 29. April 2026